Bischof Johann von Würzburg verleiht den Vettern Ritter Konrad von Hardheim und Reinhard und Werner von Hardheim zusammen folgende Lehen: alles was sie besitzen zu Höpfingen (Hepfikaim) in Feld und Dorf, das Gericht und ein Drittel am großen und kleinen Zehnten ausgenommen von den Höfen des Bilgerers, des Heinz von Königheim und des langen Fritzen; den Schlempertshof (Schlemperßweiler), ihre Wiesen zu Hardheim im Tal, ausgenommen zehn Morgen, ein Neuntel am großen und kleinen Zehnten zu Hardheim, zwei Sommerhühner auf einer Wiese zu Bretzingen (Bretzigkheim), ein Sommerhuhn auf einem Weingarten daselbst, die Wiesen zu Hardheim inwendig des Brückleins, ausgenommen den Böden, die Güter zu Bretzingen, nämlich den Hof, den sie von Hans Kettel gekauft haben, alle die Güter, die Sützel besaß, das Gericht halb in der Markung zu Bretzingen, ein Drittel des Zehnten zu Hardheim und ein Neuntel des großen und kleinen Zehnten daselbst, das Gut des Rabe Dietzel zu Erfeld und zwei Burggüter zu Homburg.
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Bischof Johann von Würzburg verleiht den Vettern Ritter Konrad von Hardheim und Reinhard und Werner von Hardheim zusammen folgende Lehen: alles was sie besitzen zu Höpfingen (Hepfikaim) in Feld und Dorf, das Gericht und ein Drittel am großen und kleinen Zehnten ausgenommen von den Höfen des Bilgerers, des Heinz von Königheim und des langen Fritzen; den Schlempertshof (Schlemperßweiler), ihre Wiesen zu Hardheim im Tal, ausgenommen zehn Morgen, ein Neuntel am großen und kleinen Zehnten zu Hardheim, zwei Sommerhühner auf einer Wiese zu Bretzingen (Bretzigkheim), ein Sommerhuhn auf einem Weingarten daselbst, die Wiesen zu Hardheim inwendig des Brückleins, ausgenommen den Böden, die Güter zu Bretzingen, nämlich den Hof, den sie von Hans Kettel gekauft haben, alle die Güter, die Sützel besaß, das Gericht halb in der Markung zu Bretzingen, ein Drittel des Zehnten zu Hardheim und ein Neuntel des großen und kleinen Zehnten daselbst, das Gut des Rabe Dietzel zu Erfeld und zwei Burggüter zu Homburg.
Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 102 Nr. 2329 (Bl. 5r-6r)
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 102 Akten, Nachträge
Akten, Nachträge >> Akten >> Grafschaft Wertheim >> Zentralverwaltung >> Kanzlei, Registratur, Archiv >> Kanzlei, Registratur, Archiv >> Kopiar zu Hardheimer Archivalien ("Registratur der Laden Hartheim anno domini 1546 geschriben")
1412 Mai 28 (Geben am Sambstag nach dem hailigen Pfingsttag anno domini millesimo quadringentesimo duodecimo.)
Bl. 5r-6r
Urkunden
Aussteller: Bischof von Johann von Würzburg
Empfänger: Ritter Konrad von Hardheim, Reinhard von Hardheim, Werner von Hardheim
Siegler: Bischof Johann von Würzburg
Überlieferungsart: Abschrift
Vermerke: Hardheimer Registratur
Empfänger: Ritter Konrad von Hardheim, Reinhard von Hardheim, Werner von Hardheim
Siegler: Bischof Johann von Würzburg
Überlieferungsart: Abschrift
Vermerke: Hardheimer Registratur
Kopiar zu Hardheimer Archivalien ("Registratur der Laden Hartheim anno domini 1546 geschriben")
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:21 MEZ
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