Lagerbuch Leonberg 1668; Außentitel: "Leonberg. Ernewerung. über der Hochlöblichen Universität Tüwingen Einkommen der Pfleeg daselbsten"; Rückentitel: "Leonberg. Erneuerung 1668." Innentitel: "Leonberg.' Lägerbuch, der Universität Tüwingen alda habender gefäll und Einkommen. Ernewert und beschriben Im Jahr. 1668"
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UAT 22/23
XXII/23
UAT 22/ Syndikatur, Lagerbücher
Syndikatur, Lagerbücher >> Leonberg (1541-1812)
(1541-1601) 1668-1670
Enthält: Bandbeschreibung: Pappdeckeleinband mit Lederüberzug; Lederriemenverschluss; 71 Bl.
Abfassung: 1668.
Publikation: 1670 November 23.
Nachträge: o. D.
Entstehungsstufe: Ausfertigung.
Renovator(en): [Simon Hettler], Renovator, zusammen mit Sebold(t) (Sebald) Keppler, Pfleger zu Leonberg.
Inserierte Urkunde(n):
U 1: 1601 Juni 22. Verzicht der Stadt Leonberg auf das Recht, das auf dem Widumhof der Universität gehaltene Faselvieh jederzeit kostenlos in Anspruch nehmen zu können. Nach Auflösung des Widumhofs Übernahme der Faselviehhaltung durch die Stadt gegen eine Wiese aus dem Besitz des Widumhofs, Bl. 65'.
Inserierte Reskripte:
R 1: 1563 Nov. 22, Stuttgart. Herzog Christoph verleiht der Universität den Novalzehnten der Orte, in denen die Universität den Zehnten zu verlangen und Pfarreien zu verleihen hat, Bl. 18. (Siehe UAT 22/12 R 1.)
R 2: 1601 Jan. 9, Stuttgart. Herzog Friedrich widerruft diese Verleihung des Novalzehnten und bestimmt, daß der Zehnt aus allen nach dem Ausstellungsdatum der Urkunde erschlossenen Neubrüchen in die fürstliche Kellerei fließt, Bl. 18. (Siehe UAT 22/14a R 2.)
R 3: 1541 Mai 31, Leonberg. Herzog Ulrichs bestätigt die Einkünfte des Spitals zu Leonberg (Kleiner Zehnt), Bl. 34.
R 4: 1564 Juli 31, Stuttgart. Herzog Christoph befiehlt dem geistlichen Verwalter zu Leonberg, der Universität zum Ausgleich für einen vom Herzog aufgehobenen Zins, den Hans Truchseß von Höfingen zu Kressbach, Obervogt zu Tübingen, an die Dekanei zu Tübingen zu leisten hat, eine bestimmte Summe zu leisten (Truchsessenpfründe siehe UAT 22/14 R 2), Bl. 37'.
Orte:
Leonberg: Leonberg
Renningen: Renningen (LKr. Leonberg)
Abfassung: 1668.
Publikation: 1670 November 23.
Nachträge: o. D.
Entstehungsstufe: Ausfertigung.
Renovator(en): [Simon Hettler], Renovator, zusammen mit Sebold(t) (Sebald) Keppler, Pfleger zu Leonberg.
Inserierte Urkunde(n):
U 1: 1601 Juni 22. Verzicht der Stadt Leonberg auf das Recht, das auf dem Widumhof der Universität gehaltene Faselvieh jederzeit kostenlos in Anspruch nehmen zu können. Nach Auflösung des Widumhofs Übernahme der Faselviehhaltung durch die Stadt gegen eine Wiese aus dem Besitz des Widumhofs, Bl. 65'.
Inserierte Reskripte:
R 1: 1563 Nov. 22, Stuttgart. Herzog Christoph verleiht der Universität den Novalzehnten der Orte, in denen die Universität den Zehnten zu verlangen und Pfarreien zu verleihen hat, Bl. 18. (Siehe UAT 22/12 R 1.)
R 2: 1601 Jan. 9, Stuttgart. Herzog Friedrich widerruft diese Verleihung des Novalzehnten und bestimmt, daß der Zehnt aus allen nach dem Ausstellungsdatum der Urkunde erschlossenen Neubrüchen in die fürstliche Kellerei fließt, Bl. 18. (Siehe UAT 22/14a R 2.)
R 3: 1541 Mai 31, Leonberg. Herzog Ulrichs bestätigt die Einkünfte des Spitals zu Leonberg (Kleiner Zehnt), Bl. 34.
R 4: 1564 Juli 31, Stuttgart. Herzog Christoph befiehlt dem geistlichen Verwalter zu Leonberg, der Universität zum Ausgleich für einen vom Herzog aufgehobenen Zins, den Hans Truchseß von Höfingen zu Kressbach, Obervogt zu Tübingen, an die Dekanei zu Tübingen zu leisten hat, eine bestimmte Summe zu leisten (Truchsessenpfründe siehe UAT 22/14 R 2), Bl. 37'.
Orte:
Leonberg: Leonberg
Renningen: Renningen (LKr. Leonberg)
Archivale
Bem. 1: Rechte Dritter: Spital zu Stuttgart.; Kloster Hirsau.; Mesnerei Leonberg, Pfarrei Leonberg, Spital Leonberg.; Kloster Bebenhausen.; Kloster Herrenalb.; Mesnerei Renningen. Bem. 2: Hinweis auf altes Lagerbuch, Bl. 19', 33', 34, 57.; Hinweis auf Spital-Lagerbuch, Bl. 34'. Bem. 3: Die im Lagerbuch erwähnten ablöslichen Zinsbriefe aus den Jahren 1555, 1571 und 1581 wurden nicht einzeln erfasst, die Personennachweise zu Bl. 55-60 beziehen sich auf ihre Aussteller.
Hettler, Simon (17. Jh.)
Widmayer, Thomas (geb. um 1630)
Christoph von Württemberg, Herzog (1515-1568)
Ulrich von Württemberg, Herzog (1487-1550)
Friedrich I. von Württemberg, Herzog (1557-1608)
Höfingen zu Höfingen und Crespach, Hans d. J. Truchseß von (gest. 1576)
Gummel, Hans (geb. um 1541)
Gummel, Simon d.J. (geb. um 1541)
Mauch, Melchior d.A. (geb. um 1520)
Mauch, Melchior d.J. (geb. um 1541)
Gummel, Simon d.Ä. (geb. um 1541)
Kling, Michael (gen. 1531)
Bülfinger, Hans (geb. um 1515)
Mur, Michael (geb. um 1515)
Schertlin, Ludwig (geb. um 1515)
Genßlin, Georg (genannt 1555)
König, Hans (geb. um 1515)
Kern, Michel (geb. um 1515)
Lepplin, Jacob (geb. um 1541)
Schäfer, Michael (geb. um 1515)
Göttler, Johann Zacharias (geb. um 1620)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:41 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Eberhard Karls Universität Tübingen, UB - Universitätsarchiv
- Universitätsarchiv Tübingen (Archivtektonik)
- B Akademische Zentralorgane (Tektonik)
- Be Organe der Wirtschaftsverwaltung (Tektonik)
- Be 2 Syndikus (Tektonik)
- Syndikus (1477-1811) (Tektonik)
- Syndikatur, Lagerbücher (Bestand)
- Leonberg (1541-1812) (Gliederung)