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Adolf von Berg bestätigt die Privilegien der Stadt
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Rathausarchiv >> Urkunden Mittelalter und Frühe Neuzeit
(1403 Dezember 17)
Regest: Adolf von Berg, Graf von Ravensberg, bestätigt der Stadt Düsseldorf die von seinen Vorgängern, Graf Adolf und Graf Gerhard, und seinem Vater, Herzog Wilhelm, verliehenen Privilegien und verleiht ihr außerdem erblich die Hebung der Akzise, die Grut und die Fischerei-Berechtigung in den Stadtgräben und zu Pempelfort. Weiter erläßt er ihr die Zahlung von 400 Mark, die bisher die Einwohner von Bilk jährlich entrichten mußten. Siegler: Die Aussteller, - Zeugen und Mitsiegler: Diederich van Lynepe, sein Neffe, Ritter Arnd von Kalkum (Calckum), Ailf vom Haus (vam Huys), Reynart von Landsberg (Lantzberg) und Hermann von Winkelhausen (Winkelhuysen). - Dat. 1403 feria secunda proxima post festum Lucie virginis et martyris.
Papier. Abschrift mit der Beglaubigung Lacomblets aus der Sammlung Redinghoven ms. Bd. V. f. 334 b. Hof und Staatsbibliothek München
Urkunden
Literaturangabe: Lau, Friedrich: Geschichte der Stadt Düsseldorf, Band 1 Abt. 2: Urkunden und Akten; Düsseldorf 1921, Nr. 119
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.