Melchoir Munsterwegh, Pastor in Schwadorff schreibt an Herrn Vetter wegen dessen Absicht, 100 Rthl. zur Reparatur des Hauses in Surdt zu übersenden. Der Vetter [dessen Sohn Henrich Anf. 1718 für die Fundation angenommen wurde] wolle zu Surdt ein neues Haus mit Schoppen bauen und beantragt dafür die Unterstützung der Fundation, weswegen er aber Skrupel habe. Der Vetter habe die Fundationsstatuten wohl nicht gelesen. Er selbst schlage vor, das baufällige Haus zu verkaufen und die Ländereien zu verpachten. Mit dieser Post habe er noch 50 Rthl. für seinen Sohn geschickt. 14. 10. 1732 . 278a) Welling hat den Sohn seines Vetters aus Laer, Godefridus, auf Haus Thurnich besucht: Die Gasteltern sind sehr zufrieden mit dem Sohn. Er will dem Sohn bei seiner baldigen Promotion behilflich sein. Auch soll er, obwohl nicht mehr in Köln, die Hälfte der Wellingschen Fundation in 1735 weiterhin genießen. Pastor Mechior Munsterwegh unterschreibt ebenfalls. Schwadorff, den 8. Okt. 1734 . 278b) Albert Schulte Welling aus Laer schreibt an seinen Vetter einen geharnischten Brief, in dem er sich über dessen an ihn übertragene Bemerkungen empört. Dafür, dass sein jüngerer Sohn [Bernard Theodor] doch in die Stiftung aufgenommen werde, sei er bereit zu streiten, da, nach den Statuten, die Familie bei der Vergabe vorgehe. Laer, den 20. März 1736 . 278c) Albert Schulze Welling schreibt an seinen Vetter in Köln. Seinem Sohn, der seit 6 1/2 Jahren in der Stiftung sei, droht der Ausschluss wegen vernachlässigter Theologiestudien. Die Stifung sehe bis zu 8 Jahre Förderung vor, wie er, der Vetter selbst sie genossen habe. Dabei hätte letzterer damals die letzten Jahre nicht ein Mal die Theologiestunden frequentiert, wie er ihm selbst erzählt habe. Der undatierte Entwurf bricht ab, auf der Rückseite ist in lat. Sprache ein mit diesem Thema korrespondierender Auszug aus den Stiftungsstatuten notiert. 278d) Brief von Welling in Laer an Cousin Welling v. 24. Oktober o. J.. Es wird vom neuen Haus mit Schoppen in Surdt gesprochen, das der Vetter bauen möchte. Lochfrass auf dem 2. Blatt. 278e) T. M. Hinderdinck schreibt aus Lipendorff an Herrn Vetter. Reise von Neuenburg zurück mit Adjunkt. Nach Revision der Kirchen- und 4-Bruderschaft- Rechnungen wurden 873 Rthl. empfangen. Gruß an die liebste Nichte Marie Anne, Vettern Lohoff etc. 13. 12. 1765