Testamentsachen
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Kleve-Mark XXVIII I 11
AA 0058 Kleve-Mark, Akten (AA 0058) (Version für Inventar 1609)
Kleve-Mark, Akten (AA 0058) (Version für Inventar 1609) >> 3. Landesregierung und -verwaltung >> 3.6. Gerichtsbarkeit >> 3.6.3. Rechtsprechung >> 3.6.3.12. Nachlassverfahren
1778-1808
Enthaeltvermerke: Enthält: 1) Testament der Eheleute Kommissionsrat Johan Henrich Hopman und der Witwe Susanna Maria Magdalena Kuster (Koester) zu Kleve, Inventar der Bekleidung, Leinwand, ein Sensenhammer usw., Güter im Herzogtum Kleve, zu Haspe bei Hagen, Nachlass im Kreis Werdohl, Gut Neuenrade, zwei Güter Vorth und Repke, Solmbecker, Osemundhammer, zwei Fischereien in der Rann bei Werdohl, in der Neuenrader Feldmark Gärten und Ländereien , 1778-1808, Blatt 4-51; 2) Testament der Louise Albertine Hopmann zu Kleve (Siegel), Erben: ihre Mutter Kommissionsrätin Susanna Maria Magdalena Hopman, geborene Kuster (Koester) und 10 Kinder ihrer Schwester, Ehefrau des Kriegsrats von Bernuth, Im Nachlass: Juwelen, Leinwand, Servietten, 1800-1805, Blatt 52-74; 3) Wechselseitiges Testament zwischen den Eheleuten Hermann Johann Philipp Mayer (Meyer), Rittmeister und Platzmajor, und Magdalena Petronella, geborene Verhell (Verhel), zu Emmerich, 1801, Blatt 75-82; 5) Testament der Landrätin Freifrau von Wittenhorst-Sonsfeld, geborene de Haute Penne de la Tour zu Kleve/ Aspel, 1801, Blatt 83-90; 6) Testament der Eheleute Fährpächter und Schiffer Henrich Rütjes und Anna Margaretha Daams (Daoms) zu Emmerich, 1802-1809, Blatt 91-108; 7) Testament der Arnolda Maria Heydendahl (Heydendaal), Witwe des Bernhard Aaltz (van Aaltsz, van Alst) zu Emmerich (Siegel), ein Testament der Eheleute 1784 vor dem Notar Nikolaas Brahe zu Amsterdam, Kaisergracht (Niederlande), 1803-1804, Blatt 109-138; 8) Testament der Eheleute Dr. med. Christoph Anton Joseph Heydendaal (Siegel) und Johanette Caroline, geborene Bracht (Siegel) zu Emmerich, Exekutoren des Testaments: Rudolph Arnold Joseph Heydendaal zu Amsterdam, Pastor Adrian Zacharia Joseph Heydendaal zu Sassenheim bei Leiden, 1798-1804, Blatt 139-177; 9) Testament der Witwe des Schöffen Maria Sibilla Krahn, geborene Bergenthal und der Francisca Bergenthal zu Emmerich, 1803-1808, Blatt 178-196; 10) Testament des Johann Bartholomaeus Gottfried von Weiler und Johanna Friderike Lousie von Lamers zu Emmerich, 1803, Blat 197-202; 11) Nachlasssache des Johann Adolph Lammers (Siegel), Rektor und Pastor des Stifts und der Pfarrkirche St. Martinus, genannt Fraterhaus, zu Wesel, Erben Nacker und Böhmer zu Nienberg im münsterlichen Amt Horstmar und zu Wüllen, Amt Ahausen, ferner zu Jupsien zu Amsterdam, Legate: 500 Taler Berliner Kurant für Seelenmessenstifte im Fraterhaus (Kirche) unter Mitwirkung des Schulmeisters, Universalerbe: Gerichtsaktuar Adolph Otto Jupsien zu Bentheim (Siegel), Nachlass: Medaillen auf Friedrich I., Friedrich II. von Preußen, Joseph II., Uhren, Tabulaturen, Gold, Silber, Kupfer, Porzellan, Glas, Leinwand, Bekleidung, Möbel, Gemälde, Kupferstiche, Bibliothek, 1787-1804, Blatt 203-309; 13) Testament des Geheimen Regierungsrats Georg Moritz von Reimann zu Emmerich und Kodizill zum Testament von 1799, siehe Vol. Nr. 15, 1803, Blatt 310-313.
Diverse Registraturbildner
Sachakte
klevischen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:23 MEZ