Heinrich Tunkel von Bernitzko, Landvogt der Niederlausitz, und Bürgermeister und Rat der Stadt Luckau bekunden, dass zwischen ihnen ein Vertrag über das Vorwerk und die anstoßenden Wiesen, zum Schloss Luckau gehörig, und eine Wiese hinter dem Schloss abgeschlossen worden ist in folgender Weise: "Nachdeme daselbst und des orts kheine dienste, damit sollichs dem sloß, wellichs doch wüst steet, zu guette mochte bestelt werden, ist es ein zeitlangkh von wollgedachtem herrn landtfoit umb eine fast geringe pacht ausgethan. Auf das aber das ambt dis marggraffthumbs desselben forwergkhs und wißen etwas meer und baß dann vor geniessen mocht, hat obberuerter herr landtfoit, weil S. G. dasselb forwergkh umb S. G. eigen geldt zum theil ahn sich bracht, dem ratt zu Lugkhau hinfür zu ewigen zeiten zu gebrauchen mit erhohung derselbigen pscht vermitt, alßo das der ratt zu Lugkhau alle jar jerlich auf Luce Ewangeliste [18. Oktober] dißem yetzigen und khunftigen herrn landtfoiten sechs malder khorn und eylf malder haffer Luckhisch maß mit ierer eigen fuere gein Luben fueren und uberantwurten sollen und wollen. Und damit es deste khreftiger, hat sich wollgedachter herr landfoit von Romischer etc. Ko. Mt. [...] eine vollwort daruber auszurichten bewilligt in zuversicht, weil es ierer K. Mt. und des ametes bestes ist, iere K. Mt. geruchen es auch genadigkhlich." "Gescheen und gegeben zu Luben dornstags nach Petri Pauli anno etc. im taussent funfhundert und funfunddreissigisten."