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Dekanat Adolf Hofmeister
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Enthält u.a.:Ministerial-Verfügungen: Änderung in der Verteilung der Studiengebühr, die Begabtenprüfung in Bayern und Würtemberg sind gleichwertig mit Preußen, betr. die Art der Überweisungen bei Honorargarantiebeträgen, Einhaltung des Dienstweges bei Eingaben von Studenten, Entwurf über die Regelung der Dienstverhältnisse der Hochschullektoren, Termin für die Zahlung der Studiengebühranteile an die Staatskasse, freier Eintritt in die Päpstlichen Museen, Zahlung von Stipendien an Privatdozenten müssen zum Teil eingestellt werden, Umrechnung von Dissertationen bei der Staatsprüfung (Gesuch Schindler), Anrechnung von 9 Hörersemester als 6 ordentliche Semester (Müffelmann), Anfragen von reichsdeutschen Behörden dürfen künftig selbständig beantwortet werden, Doktor-Examen ohne Reifezeugnis, Inmatrikulation von Sanitätsoffizieren (Reichsmarine), betr. Psychotechnische Arbeitsgemeinschaft, Reisen von Hochschullehrern in die Sowjetunion, Habilitationsgesuche sind binnen 6 Monate zu erledigen, Gebührenordnung für WS 1929/30, Abänderung der Gebührenordnung, Zulassung von Studierenden der Schulwissenschaften zum Unterricht an höhere Schulen, betr. rechtzeitige Einreichung der Urlaubsgesuche von Hochschullehrern, Sammelreisen ins Ausland sind rechtzeitig vorzulegen, Steuerabzugspflicht, der Schutz von Tieren und Pflanzen bei Sammeltätigkeiten, 50% Zuschlag zum Unterrichtsgeld für nichtplanmäßige Dozenten, für den Gebührenerlaß sind jedem Dozenten gleichm. 15 % Unterrichtsgeld abzuziehen, Anteil der Dozenten an dem erlassenen Unterrichtsgeld, Herabsetzung der laufenden Beihilfen für Privatdozenten, Neuregelung des Semesterbeginns und des Semesterendes, Benutzung der Staatsarchive bei Dissertationen, zu Mitarbeit an russischen Zeitschriften bestehen grundsätzlich keine Bedenken, Karten für freien Eintritt zum Päpstlichen Museum, Rechte der akademischen Turn- und Sportlehrer, Urlaub für die Teilnahme am deutschen Historikertag, betr. Anerkennung der Ergänzungsprüfungen für Volksschullehrer, Einrichtung einer Volkswirtschaftlichen Zentralstelle, 50% Zuschlag zum Unterrichtsgeld für akademische Sportlehrer, Dissertationen über Volksbildung, Inmatrikulationsfrist auf einheitlich 4 Wochen festgesetzt, betr. Mißbrauch von Einreisegenehmigungen zu Studienzwecken durch Sowjetvertreter, Warnung vor Unternehmungen des Gaston Pierra aus Marseille, betr. Frist für Einreichung der Gesuche um Gebührenerlass, Handelsministerium empfiehlt Bücher und Zeitschriften, Gebührenordnung für SS 1930, Änderung der Aufnahmegebühr, Mitteilung das die Hochschulstatistik (WS 1929/30) erschienen ist, Programm für Sommerschulkurse über den Völkerbund. - Habilitationen: Dr. Franz Egermann (klassische Philologie, Antrag, Lebenslauf, venia legendi am 19.2.1930, Schriftenverzeichnis, Zulassung, Schriftverkehr), Dr. Paul ten Buggencate (Astronomie, venia legendi am 13.11.1929, Lebenslauf, Gutachten, Zulassung). - Lehrkörper: Ernennung des Prof. Dr. Walter Hückel aus Freiburg in Baden (Chemie) zum Nachfolger des nach Leipzig berufenen Prof. Burkhard Helferich, Privatdozent Dr. Leonhardt wird beauftragt vertretungsweise die Vorlesungen in Mineralogie an der Universität Kiel zu übernehmen (WS 1929/30 und SS 1930), Urlaubsgenehmigung für Prof. Dornseiff zwecks Buchfertigstellung, Antrag von Prof. Heuckenkamp auf Unterstützung für Studienreise nach Spanien wird abgelehnt, Prof. Liljegreen erhält Urlaub für Amerikareise (WS 1930/31 und SS 1931), Prof. Magon erhält Urlaubsgenehmigung für Polarreise als wissenschaftl. Begleiter, Prof. Keil erhält Genehmigung für Auslandsurlaub, Oberstudiendirektor Schmitt schließt seine Vorlesungen schon am 12. Juli 1929, Privatdozent Dr. Mierdel bekommt Urlaub für SS 1930, Frl. Fry wird 2. englischer Lektor, Verlängerung der Beihilfen für einige Dozenten (namentl. Liste), Antrag auf unbezahlten Lehrauftrag für Oberstudiendirektor Dr. Hermann Weinreich (Stettin) für "Geschichte und Didaktik der exakten Naturwissenschaften und der Mathematik", Ernennung der Privatdozenten Backhaus, Buggencate (für angewandte Mathematik) und Mackensen (für deutsche Volkskunde) zu Mitgliedern des wissenschaftlichen Prüfungsamtes in Greifswald, Privatdozent Schleede (Chemie) geht als Extraordinarius nach Leipzig, betr. Bewilligung einer graphischen Sammlung (Zeichenlehrer Kreutzfeldt), Prof. Leick übernimmt weiterhin die Vertretung der Vorlesungen in Botanik. - Hochschulverband: Verhandlungen über Semestererhöhung zur Erlangung des Dr. phil., Hilfe in Krankheitsfällen, Hinterbliebenen-Unterstützungskasse. - Schreiben an den Minister u.a.: Eingabe wegen Ablehnung eines Besetzungsvorschlages (geologisch-paläontologischer Lehrstuhl), Vertretung für Dr. Petzsch im Schuldienst damit er seiner Arbeit als Verwalter der Sammlung Vaterländischer Altertümer nachkommen kann, Stellungnahme des Rektor u. Senats der Universität Greifswald zur Beteiligung einiger Hochschullehrer am Volksbegehren für das Freiheitsgesetz, Radioapparat für das Musikwissenschaftliche Seminar. - Schreiben an den Kurator u.a.: Vorschläge für den pharmazeutischen Prüfungsausschuß. - Promotionsangelegenheiten: Druckzuschuß genehmigt (für Wilh. Dehne, Friedrich Schubel, Ernst Krienitz, Egon Blumenthal, Erich Fabian, Georg Mahnke), betr. Anrechnung einer abgelegten Diplom-Prüfung an einer Techn. Hochschule, Ausnahmegenehmigung für Zulassung zur Promotion des Stud. Wolfgang Drews, Bedingungen zur Gewährung von Gebührenfreiheit bei Doktorprüfungen und Promotionen (Stellungnahmen vieler Universitäten dazu), französische Kenntnisse bei Promotionen in Philologie, Geschichte und Archäologie erforderlich, Ergebnis einer Umfrage betr. Erhöhung der Semesterzahl für Zulassung zur Promotion. - Stipendien: Reisestipendium für Ägyptologen, Statut für das Prähistorische Reisestipendium der Römisch-Germanischen Kommission. - Erneuerungsdiplome: Dr. Otto Jordan (50jähriges Doktordiplom, Chemie), Dr. Emil Liebenthal (50jähriges Doktordiplom, Physik), Dr. Th. Zachariae. - Lektoren-Ordnung: Schriftwechsel und Vorschläge dazu, sowie Entwurf vom Hochschulverband. - Fakultätssitzung nebst Protokoll und Einladung: 12. Juni 1929 (weitere Fakultät), 12. Juni 1929, 26. Juni 1929 , 3. Juli 1929, 10. Juli 1929, 24. Juli 1929, 28. August 1929 (ohne Einladung), 6. November 1929, 9. November 1929, 13. November 1929, 27. November 1929, 4. Dezember 1929 (weitere Fakultät), 4. Dezember 1929 , 15. Januar 1930, 22. Januar 1930, 8. Februar 1930, 19. Februar 1930, 26. Februar 1930, 30. April 1930, 15. Mai 1930. - Kassenangelegenheiten: mit Einnahme- und Ausgabebelegen des Dekanatsjahres 1929/30.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.