Vor dem Offizial, geistlichem Richter des Hofs zu Münster, verkaufen Herr Frantz von Ascheberg, Pastor, Berndt thor Schueren, Gerdt Deventer und Hinrich thor Lütken Woesten, Kirchräte der Kirche zu Rinkerode (Rinckenrodde) zu Nützen der Kirche einen geringen Kotten, genannt Krebaums Kotte, im Ksp. Rinkerode, Aldendorper Bauerschaft, auf dem alte, betagte Leute sitzen und der wenig Pacht einbringt, mit Zustimmung des Domherrn Wilhelm von Elvervelt, Archidiakons der Kirche zu Rinkerode, dem Herman Kerckerinck zur Borch und seiner Frau Annen als freies Gut. Die alten Eheleute auf dem Kotten sollen ihn auf Lebenszeit für die alte Pacht gebrauchen. Der Offizial und der Archidiakon siegeln.