Propst Albrecht, Äbtissin Adelheid, Priorin Petrissa (Pecze) und der Konvent des Klosters Allendorf (Alndindorff) verkaufen Konrad Tunczebach, Dekan des Stifts St. Marien zu Eisenach (Ysenache), auf Lebenszeit zwei Hufen Land zu Witzelroda (Weczinlnrode); eine bearbeiten Heinrich Zviseler (Zcw-), Bernhard (Becze) Zchuchart und Elisabeth (Else) Tilin (Tyln), sie geben Walpurgis und Michaelis 20 Schilling Pfennige oder dafür 13 Kreuzgroschen und 3 Schwarzburger, ein Fastnachtshuhn, zwei Michaelshühner, ein Schock Eier zu Ostern, eine Gans und 6 Heller wisunge; die andere Hufe bearbeiten Johann (Hans) Kesseler und Heinrich Bertram für dieselbe Gülte, die Johann Kesseler liefert. Der Dekan hat den Ausstellern dafür 8 Schock Kreuzgroschen bezahlt, mit denen diese Korn gekauft haben. Nach dessen Tod fallen die Gülten an das Kloster zurück; ein Rückkauf ist auch zuvor schon jederzeit möglich. Es siegeln (1) Propst und (2) Konvent.

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Landesarchiv Thüringen – Staatsarchiv Meiningen
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