Begleitung der Leichen im Heftleinmacherhandwerk
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E 5/34 Nr. 19
E 5/34 Heftleinmacher
Heftleinmacher
1744 - 1801
Enthält:
1) Rugamtsprotokollextrakt: Anweisung für die Begleitung der Leichen und die Entschuldigung für das Fernbleiben von den Leichenprozessionen; Bemessung der Leichen-Vorthel [Vergütung] nach der Höhe des Nachlasses des Verstorbenen, d.d. 14. Jan. 1744, Rugschreiber: Balthasar Ledermüller.
2) Rugamtsprotokollextrakt: den Leidhäusern steht es frei zu entscheiden, wieviele Meister den Leichenzug begleiten sollen; wer nicht teilgenommen hat, soll auch keine Vergütung erhalten, d.d. 9. Apr. 1748, Rugschreiber: Balthasar Ledermüller.
3) Rugamtsprotokollextrakt: Aufhebung der Verordnung vom 9. Apr. 1748, da immer weniger Meister zu den Leichenzügen kommen, d.d. 4. Dez. 1759, Rugschreiber: Christian Sauer.
4) Rugamtsprotokollextrakt: Beschwerde der Gesellen und Ladengesellen über den Meister Bankratz beim Frauentor, der seine mit 21 Jahren verstorbene Tochter von den Meistern und nicht von den Gesellen habe zu Grabe tragen lassen; seine Aussage, er lasse seine Tochter lieber von den Schauhausträgern, als von den Gesellen tragen, sei eine schwere Beleidigung, d.d. 3. u. 8. Sep. 1801, Unterschrift: Nopitsch.
1) Rugamtsprotokollextrakt: Anweisung für die Begleitung der Leichen und die Entschuldigung für das Fernbleiben von den Leichenprozessionen; Bemessung der Leichen-Vorthel [Vergütung] nach der Höhe des Nachlasses des Verstorbenen, d.d. 14. Jan. 1744, Rugschreiber: Balthasar Ledermüller.
2) Rugamtsprotokollextrakt: den Leidhäusern steht es frei zu entscheiden, wieviele Meister den Leichenzug begleiten sollen; wer nicht teilgenommen hat, soll auch keine Vergütung erhalten, d.d. 9. Apr. 1748, Rugschreiber: Balthasar Ledermüller.
3) Rugamtsprotokollextrakt: Aufhebung der Verordnung vom 9. Apr. 1748, da immer weniger Meister zu den Leichenzügen kommen, d.d. 4. Dez. 1759, Rugschreiber: Christian Sauer.
4) Rugamtsprotokollextrakt: Beschwerde der Gesellen und Ladengesellen über den Meister Bankratz beim Frauentor, der seine mit 21 Jahren verstorbene Tochter von den Meistern und nicht von den Gesellen habe zu Grabe tragen lassen; seine Aussage, er lasse seine Tochter lieber von den Schauhausträgern, als von den Gesellen tragen, sei eine schwere Beleidigung, d.d. 3. u. 8. Sep. 1801, Unterschrift: Nopitsch.
Umfang/Beschreibung: 4 St.
Archivale
Indexbegriff Person: Ledermüller, Balthasar
Indexbegriff Person: Nopitsch, N
Indexbegriff Person: Pankraz, N
Indexbegriff Person: Pankraz, N (Frau)
Indexbegriff Person: Sauer, Christian
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Leichenprozession
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Gesellen
Indexbegriff Person: Nopitsch, N
Indexbegriff Person: Pankraz, N
Indexbegriff Person: Pankraz, N (Frau)
Indexbegriff Person: Sauer, Christian
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Leichenprozession
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Gesellen
beim Frauentor
Heftleinmacher
Nadler
Leichenbegängnis
Vorthel
Heftleinmacherhandwerk
Rugamtsprotokollextrakt
Leichenprozession
Leichen-Vorthel
Rugschreiber
Leidhäuser
Leichenzug
Gesellen, Heftleinmacher
Ladengesellen
Schauhausträger
Beleidigung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:01 MESZ