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Juwelen und Schmuck
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 21 Oberhofmarschallamt
Oberhofmarschallamt >> 105 Juwelen und Schmuck
1414-1816
Faszikel I.: Akten betr. den herzoglichen Hausschmuck von 1417 bis 1794.
U.a.:
- Auszüge aus den Testamenten der Herzöge Eberhard III. (1664 und 1674) und Karl Alexander (Nr. 2); o.D.
- Verzeichnis der Archivalakten mit Bezug auf die Stammkleinodien (Nr. 3); 23. November 1780.
- Extrakt aus den Archival-Akten, die Stammkleinodien betreffend (mit Notizen zur Entwicklung des Bestands an Stammkleinodien von 1417 bis 1780; Nr. 5); o.D. (1780).
- Abgleich zwischen alten Inventarien und dem gegenwärtigen Bestand der Stammkleinodien durch die Inventurdeputation (Nr. 12-15); 1794.
- Erstellung eines Verzeichnisses der an die regierende Herzogin abzugebenden Haus- und andere Juwelen durch Hofjuwelier Kuhn und Hofgoldarbeiter Hübschmann (Nr. 11, 16); 3. Juli 1779.
Faszikel II.: Die ihrer königlichen Hoheit der Herzogin Dorothea zum Gebrauch überlassenen Juwelen 1795.
Faszikel III.: Von Hofjuwelier Kuhn ausgestellte Scheine für Juwelen 1794.
Faszikel IV.: Die herzoglichen Hausjuwelen 1737/94.
U.a.:
- Exzerpte aus Akten mit Bezug auf die Stammkleinodien.
Faszikel V.: Akten aus dem Zeitraum 1744-1781, die der herzogliche Regierungsrat Kauffmann am 14. Januar 1782 dem Oberhofmarschallamt übergeben hat, betreffend die Juwelen und Pretiosen, welche der regierenden Herzogin durch Schenkung zugekommen oder sonst vorhanden waren.
U.a.:
- Verzeichnis der an die Gemahlin des Herzogs abgegebenen Juwelen und Perlen, mit Wertangaben, erstellt durch Hofkammerrat und Juwelier Johann Heinrich Kuhn: Geschliffene Steine, Perlen, Schnürkästen, Ringe, Colliers, Armbänder, jeweils mit Wertangaben; 24. April 1779.
- Akten zur Erstellung dieses Verzeichnisses; 1779.
- Auszüge aus den Landschreibereirechnungen von 1748/49, 1754/55, mit den Ausgaben für Juweliere, Gold- und Silberarbeiter (vgl. A 256 Bd. 234, Bd. 240).
- Untersuchung von Ansprüchen der Erben des Goldarbeiters Wild; 1744-1750.
- Quittungen für die Zahlung folgender Items an folgende Personen (vgl.a. Landschreibereirechnungen, A 256 Bd. 234-236):
-- Benedikt Fürstenfelder, Uhrmacher zu Augsburg, für eine goldene Uhr; 15. September 1748.
-- Jean Baptiste Balay, Négotiant zu Straßburg, für eine große Tabatière; 8. August 1748.
-- Hoffaktor David Ullmann, für Brillianten; 4. November 1748.uhlmann
-- Erboberstallmeister Roeder von Schwend, für Auslagen für den Kauf von Schmuck bei dem Schmuckhändler Schröder aus Erfurt während eines Aufenthalts in Bayreuth; 23. April 1749.
-- Roeder, für ein Etui, eine Uhr, vier Galanterie-Ringe aus Gold, Jaspis, Brillanten sowie verguldete Kutschenbeschläge und -geschirr; 23. April 1749.
-- Hofjuwelier Johann Heinrich Kuhn, für Reparaturen an Gold- und Juwelenschmuck; 2. August 1749.
-- Ullmann, für goldene Uhren, Uhrketten und Tabatièren; 10. März 1750.
-- Kuhn, für Brillianten; 12. August 1750.
-- Kuhn, für eine "carmissirte" Schnalle, Schnürkästen, zahlreiche Reparaturen, Umarbeitungen und Reinigung von Tabatièren u.a.; 11. Oktober 1750.
-- Michael Schroeder et Bianco, Erfurt, für Pretiosen unter Verwendung von Perlen, Amethyst, Jaspis, Smaragd und anderen Edelsteinen; 8. August 1750 bzw. 20. Oktober 1750.
-- Joseph Maria Bellecombe, für Textilien?; 28. Juni 1750.
-- Kuhn, für Schmuckreparaturen, Fassungen, Brillianten, Brilliantringe, Brilliantknöpfe; 11. August 1751.
-- Kuhn, für Saphire und orientalische Rubine; 13. März 1752.
-- Balay, für Uhren aus Gold und Email; 3. Mai 1752.
-- Kuhn, für Brillianten, Reparaturen, Opernschmuck, einen Brilliantring, einen Orden, silberne Schnürkapseln; 4. November 1752.
-- Oberhofmeister C. von der Kettenburg, für einen Brilliantring mit Rubin; 3. August 1753.
-- Kuhn, für Fassungen, Schnürkästen (u.a. mit Goldfassung), brasilianische Rubine, Saphire, Brillianten, Lieferungen zu württembergischen Hubertusorden, Steinschneiderlöhne u.a.; 19. Juni 1753.
-- Balay, für verschiedene Galanteriewaren; 21. Februar 1754. -- Schröder und Bianco, für nicht näher bezeichnete Pretiosen (drei Quittungen); 11. und 22. Januar sowie 19. April 1755.
-- François Fichet aus Mainz für eine emaillierte Uhr mit goldener Kette und eine goldene Schere mit Futteral; 11. März und 13. Mai 1755.
-- Balay, für goldene Uhren mit Brillianten und eine große goldene Tabatière; 7. und 8. August 1755.
-- Kuhn, für Brilliantringe (zwei Quittungen); 12. Februar 1755.
-- Kuhn, für nicht näher bezeichnete Pretiosen; 18. Februar 1755.
-- Hofmeisterin von Milckau und Goldschmied Nikolaus Tobias Molter, für Silbergeschirr; 4. Februar 1754, 4. Juli und 18. November 1755.
-- Schröder und Biancho, für Brillianten (mehrere Schriftstücke); 19. bis 27. Juli 1755.
1 Büschel
Archivale
Baley, Jean Baptiste; Straßburg
Bellecombe, Joseph Maria
Fichet, François; Mainz
Fürstenfelder, Benedikt; Uhrmacher, Augsburg
Kettenburg, Philipp Cayt von der; Geheimer Rat, Oberhofmeister
Kuhn, August Heinrich; Hofkammerrat und Hofjuwelier
Kuhn, Johann Heinrich; Hofjuwelier
Molter, Nikolaus Tobias; Golschmied
Roeder, Heinrich Günther Reinhard von; Geheimrat, Erboberstallmeister
Schröder und Bianco; Juweliere, Erfurt
Ullmann, David; Hoffaktor
Wild, Jeremias; Goldarbeiter
Württemberg, Friederike Sophie Dorothea; Herzogin, geb. Prinzessin von Brandenburg-Schwedt, 1736-1798
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.