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Verschiedene Verwaltungsgegenstände November bis Januar 1814
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Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Übertragung der Geschäfte des Munizipalrats Fuhr zu Anzhausen auf Thomas Bingener, Johannes Siebel und Johannes Henrich Engel; Anforderung einer Quittung für Tuchlieferungen an die im Departement Siegen befindlichen alliierten Truppen; Suspendierung des Unterpräfekten Engelhard zu Siegen durch das provisorische Generalgouvernement; Aufkündigung des Haubergsförsters Heyde zu Herzhausen von den Gemeinden Herzhausen, Frohnhausen und Oechelhausen; Reskript des Ministers des Innern zu Düsseldorf wegen des Ablebens des Soldaten Johann Henrich Irle zu Asdorf; Gesuch des Maires zu Irmgarteichen und Stellung eines Mannes auf den Grundstücken der Gemeinde Breitenbach zur Ableistung schuldiger Kriegsdienste; Suspendierung des Maires Still zu Weidenau von seinen Amtspflichten und Wiederbesetzung der vakanten Mairestelle; Durchreise des Prinzen Friedrich von Oranien nach Abschluss der Restitutionsverhandlungen der Oranischen Fürstentümer; Einquartierung russischer Truppen; Gesuch des Henrich Friedrich Achenbach zu Siegen um Übertragung der dortigen Mairestelle; Wahl des Advokaten Winterbach und Notars Seel zu Maires in Siegen; Ablieferung von Kassenbeständen aus Siegen nach Dillenburg; Bekanntgabe einer Verordnung des provisorischen Generalgouverneurs Justus Gruner vom 13./25.11.1813 über die Bildung des Generalgouvernements für die eroberten Länder durch Freiherr vom Stein; Verpflichtung des Thomas Krengel zu Obernetphen zum Munizipalrat; Aufenthaltsverbot für den ehemaligen Präfekten Schmitz, Domänendirektor Gericke, Steuerkontrolleur Lecouer und Unterpräfekten Engelhard auf der rechten Rheinseite; Führung des Personenstandsregisters; Einholung von Informationen über die gestiftete Kasse zum Besten armer und zur Arbeit unfähiger Bergleute durch Nachhüttungstage; Tod des Infanteriesoldaten Johann Born zu Netphen; Gesuch des Dr. Michel zu Siegen um Auszahlung seines Arztlohns; Gesuch des preußischen Zollinspektors Schimmel zu Siegen um Ersatz für seine geraubten Wagenräder; Gesuch des Verifikateurs Woeste zu Siegen um Ersatz für seine geraubten von russischen Truppen gewaltsam entwendeten Wagenräder. Korrespondenten u.a.: Maire L. W. Appum (Irmgarteichen), Winterbach (Siegen), Klein (Lützel), Forstinspektor Andre (Siegen), Pagenstecher (Dillenburg), Maire Still (Weidenau), Geheimrat von Arnoldi (Dillenburg), Egideon Glaeser (Siegen), Trainer (Siegen), Schleifenbaum (Siegen), Hermann Irle (Siegen), Procureur von Meusbach (Dillenburg), Diez (Netphen), Bisslinger (Düsseldorf), Generalgouverneur Justus Gruner (Düsseldorf), Leimbach (Siegen), Dr. E. M. Michel (Siegen), von Gürtler (Dillenburg), Woeste (Siege).
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.