Das Gotteshaus St. Elisabeth des Ordens des hl. Franziskus zu Ehingen belehnt den Andreas Eberle (Eberlin), ehelichen Sohn des +Johannes Eberle, von Einsingen gebürtig, Untertan der Herrschaft Urspring, welcher mit obrigkeitlichem Konsens mit Ursula Kley(in), Witwe des bisherigen Bestandsmannes Georg Schmidt, eine Heiratsabrede trifft, worin die Versorgung der von Georg Schmidt hinterlassenen 3 Kinder (2 Knaben, 1 Mädel), das Heiratsgut des Hochzeiters und Bestimmungen für den Fall seines Ablebens ohne Leibeserben festgelegt werden, gegen ein Bestandsgeld von 330 fl, eine Vorgült von 10 Sch. Fesen, 9 Sch. Hafer und die bisherigen jährlichen Leistungen und Dienste mit dem Hofgut zu Untergriesingen.
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Das Gotteshaus St. Elisabeth des Ordens des hl. Franziskus zu Ehingen belehnt den Andreas Eberle (Eberlin), ehelichen Sohn des +Johannes Eberle, von Einsingen gebürtig, Untertan der Herrschaft Urspring, welcher mit obrigkeitlichem Konsens mit Ursula Kley(in), Witwe des bisherigen Bestandsmannes Georg Schmidt, eine Heiratsabrede trifft, worin die Versorgung der von Georg Schmidt hinterlassenen 3 Kinder (2 Knaben, 1 Mädel), das Heiratsgut des Hochzeiters und Bestimmungen für den Fall seines Ablebens ohne Leibeserben festgelegt werden, gegen ein Bestandsgeld von 330 fl, eine Vorgült von 10 Sch. Fesen, 9 Sch. Hafer und die bisherigen jährlichen Leistungen und Dienste mit dem Hofgut zu Untergriesingen.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, {H 224 Bd. 81 (Urbarium II), T. I., S. 70-72}
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 556 b Sammlung Ehingen (Donau)
Sammlung Ehingen (Donau) >> Urkunden
1744 Februar 4
Urkunden
Ausstellungsort: Ehingen
Zeugen: Johannes Schmidt von Donaurieden; Johannes Edl von Nasgenstadt; Antoni Menne von Nasgenstadt; Antoni Hildebrandt von Untergriesingen; Johannes Ath, Schultheiß von Einsingen; Georg Eberle von Donaustetten; Johannes Eberle von Erbach; Antoni Eberle von Einsingen; Max Kleye; Baltheys Kleye, beide von Untergriesingen.
Zeugen: Johannes Schmidt von Donaurieden; Johannes Edl von Nasgenstadt; Antoni Menne von Nasgenstadt; Antoni Hildebrandt von Untergriesingen; Johannes Ath, Schultheiß von Einsingen; Georg Eberle von Donaustetten; Johannes Eberle von Erbach; Antoni Eberle von Einsingen; Max Kleye; Baltheys Kleye, beide von Untergriesingen.
Ath, Johannes
Eberle, Andreas
Eberle, Anton
Eberle, Georg
Eberle, Johannes
Edl, Johannes
Hildebrandt, Anton
Kley, Balthasar
Kley, Max
Kley, Ursula
Menne, Anton
Schmidt, Georg; Bauer
Schmidt, Johannes
Donaurieden : Erbach UL
Donaustetten : Ulm UL
Ehingen (Donau) UL
Ehingen (Donau) UL; Kloster
Einsingen : Ulm UL
Erbach UL
Nasgenstadt : Ehingen (Donau) UL
Untergriesingen, aufgeg. in Griesingen UL
Urspring : Schelklingen UL; Herrschaft
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
09.04.2026, 12:28 MESZ
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