Johannes Fundgrube am Bärenstein, Bd.1
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40168 Grubenakten des Bergreviers Marienberg, Nr. 543 (Zu benutzen im Bergarchiv Freiberg)
Registratursignatur: 3
40168 Grubenakten des Bergreviers Marienberg
40168 Grubenakten des Bergreviers Marienberg >> 10. J. >> 10.1. Johannes Fundgrube bei Bärenstein
Juni 1774 - Feb. 1776
Enthält u.a.: Rüge des Vizeberghauptmanns von Trebra an das Bergamt Annaberg wegen unnötiger Reisen des Werkmeisters Johann Gottfried Otto während der Reparatur der Kunst im Göpelschacht und der Auswechslung des in Fragen der Zimmerung und Kunst untauglichen Obersteigers Gottlieb Arnold.- Untersuchung des Kunstgezeuges im Gabe Gottes und Grüne Tanne Tage- und Kunstschacht durch Otto.- Verbesserung der Grüne Tanne Kunst.- Forderung der Gewerken zur einer kurzfristigen Wiederaufrichtung der Grube und Ankündigung der Beendigung der erhöhten Zubußzahlung.- Vollendung des Göpler Kunstgezeugs.- Auskunftsersuchen des Gewerkenbevollmächtigen, Hofrat David Samuel von Madai, zu verschiedenen Kosten des Grubenbetriebs.- Lokalexpedition unter Hinzuziehung des Kunstmeisters Mende zur Ermittlung der Ursachen des Ersaufens der Grube, zur Beschaffenheit der Kunstgezeuge sowie den Nutzen eines Kunstrades auf dem tiefen Preußen Stolln.- Aufschlagwassermangel.
Prov.: Bergamt Annaberg
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:01 MEZ
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