Klöster, Korporationen, Institutionen u.a.: Kloster Germerode - [ehemals: A II] (Bestand)
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Urk. 24
Hessisches Staatsarchiv Marburg (Archivtektonik) >> Gliederung >> Urkunden >> Hessen >> Klöster, Korporationen, Institutionen u.a.
1186-1576
Enthält: Urkunden Germerode, Kloster [OT von Meißner, Werra-Meißner-Kreis]
Bestandsgeschichte: Die aus dem Klosterarchiv bei der Säkularisation und Aufhebung der Klöster 1526/27 in den landgräflichen Besitz übergegangenen Urkunden gelangten über das landgräflich-hessische Urkundenarchiv zu Kassel (im 17. Jahrhundert Hofarchiv, im 18. und 19. Jahrhundert Haus- und Staatsarchiv) Ende des 19. Jahrhunderts ins Staatsarchiv Marburg (bis 1945/46 Königlich-Preußisches Staatsarchiv Marburg), wo sie nach Ausstellungsdatum chronologisch aufgestellt wurden.
In den Jahren 2007-2016 wurden die einzelnen Überlieferungen vereinzelt und umverpackt, die Siegel wurden mit Siegeltaschen versehen und die Signaturen wurden auf Numerus Currens umgestellt.
Geschichte des Bestandsbildners: Prämonstratenserinnenkloster, gegründet vor 1144/1145 durch Graf Rugger II. von Bilstein. Zunächst Doppelkloster, wurde es seit Anfang des 13. Jh. nur noch von Nonnen bewohnt. Seit 1277 eigenes Klostergericht, das mit der Säkularisation als besonderer Gerichtsstuhl an das Gericht Bilstein gelangte. 1527 aufgehoben, 1627 gelangte das KLostergut an die Landgrafen von Hessen-Rotenburg
Findmittel: Repertorium Kloster Germerode, angelegt 1868, handschriftlich, 1 Band (Signatur: R 1382). Ein weiteres Repertorium aus der 2. Hälfte des 18. Jh. (Signatur: R 1381) verlor seine Gültigkeit durch die Neuanlage 1868.
Findmittel: Arcinsys-Datenbank
Bestandsgeschichte: Die aus dem Klosterarchiv bei der Säkularisation und Aufhebung der Klöster 1526/27 in den landgräflichen Besitz übergegangenen Urkunden gelangten über das landgräflich-hessische Urkundenarchiv zu Kassel (im 17. Jahrhundert Hofarchiv, im 18. und 19. Jahrhundert Haus- und Staatsarchiv) Ende des 19. Jahrhunderts ins Staatsarchiv Marburg (bis 1945/46 Königlich-Preußisches Staatsarchiv Marburg), wo sie nach Ausstellungsdatum chronologisch aufgestellt wurden.
In den Jahren 2007-2016 wurden die einzelnen Überlieferungen vereinzelt und umverpackt, die Siegel wurden mit Siegeltaschen versehen und die Signaturen wurden auf Numerus Currens umgestellt.
Geschichte des Bestandsbildners: Prämonstratenserinnenkloster, gegründet vor 1144/1145 durch Graf Rugger II. von Bilstein. Zunächst Doppelkloster, wurde es seit Anfang des 13. Jh. nur noch von Nonnen bewohnt. Seit 1277 eigenes Klostergericht, das mit der Säkularisation als besonderer Gerichtsstuhl an das Gericht Bilstein gelangte. 1527 aufgehoben, 1627 gelangte das KLostergut an die Landgrafen von Hessen-Rotenburg
Findmittel: Repertorium Kloster Germerode, angelegt 1868, handschriftlich, 1 Band (Signatur: R 1382). Ein weiteres Repertorium aus der 2. Hälfte des 18. Jh. (Signatur: R 1381) verlor seine Gültigkeit durch die Neuanlage 1868.
Findmittel: Arcinsys-Datenbank
470 Urkunden
Bestand
Korrespondierende Archivalien: Bestand 22 a 1; 22 a 2 Germerode; Rechn. II Germerode; K 229, 230; S 329
Literatur: Wilhelm Dersch, Hessisches Klosterbuch (Veröffentlichungen der Historischen Kommission Hessen und Waldeck 12), 2. erg. Auflage, Marburg 1940, S. 60; Albert Huyskens (Hrsg.), Klosterarchive 1: Die Klöster der Landschaft an der Werra. Regesten und Urk. (VHKH 9,1) 1916; S. XIXf. und Nr. 872ff. [Regesten bis 1536]. Schmincke, Julius: Geschichte des Klosters Germerode nach urkundlichen Quellen, in: ZHG 7, 1858, S. 1-28.
Literatur: Wilhelm Dersch, Hessisches Klosterbuch (Veröffentlichungen der Historischen Kommission Hessen und Waldeck 12), 2. erg. Auflage, Marburg 1940, S. 60; Albert Huyskens (Hrsg.), Klosterarchive 1: Die Klöster der Landschaft an der Werra. Regesten und Urk. (VHKH 9,1) 1916; S. XIXf. und Nr. 872ff. [Regesten bis 1536]. Schmincke, Julius: Geschichte des Klosters Germerode nach urkundlichen Quellen, in: ZHG 7, 1858, S. 1-28.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 08:12 MESZ