Anspruch auf den Brunhof zu Ödingen (Odinckhoven, Oedekoven, Erzstift Köln, Oberamt Bonn; Kr. Ahrweiler) nach dem Tod des Klosterfräuleins Adelheid von Blitterswyck, Tochter des Jöris (Georg) von Blitterswyck und der Agnes von Mauenheim. Die Appellanten sehen die Leibzucht mit Adelheits Tod als beendet an und betrachten sich als die rechtmäßigen Erben.
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Anspruch auf den Brunhof zu Ödingen (Odinckhoven, Oedekoven, Erzstift Köln, Oberamt Bonn; Kr. Ahrweiler) nach dem Tod des Klosterfräuleins Adelheid von Blitterswyck, Tochter des Jöris (Georg) von Blitterswyck und der Agnes von Mauenheim. Die Appellanten sehen die Leibzucht mit Adelheits Tod als beendet an und betrachten sich als die rechtmäßigen Erben.
AA 0627, 2207 - H 15/52
AA 0627 Reichskammergericht, Teil IV: H
Reichskammergericht, Teil IV: H >> 1. Buchstabe H
1555 - 1559 (1497 - 1559)
Enthaeltvermerke: Kläger: Dr. Degenhard Hase, Amtmann zu Linn, und Konsorten, (Kl.) Beklagter: Priorin und Konvent des Klosters der Weißfrauen in Köln, (Bekl.) Prokuratoren (Kl.): Dr. Michael Kaden 1555 - Dr. Anastasius Greineisen 1555 - Dr. Alexander Refstock 1555 - Lic. Amandus Wolff 1555 Prokuratoren (Bekl.): Dr. Alexander Rebstock 1555 - Lic. Philipp Seiblin 1555 - Lic. Mauritius Breunlin 1555 Prozeßart: Appellationsprozeß Instanzen: 1. Hobsgericht zu Oedingen (Oedekoven, Kr. Ahrweiler) - 2. Dr. Johann Anholt als Kommissar der Äbtissin Margaretha de Estourmel (Stromel, Stumeln) des weltlichen Stifts St. Gertrud zu Nivelles (Nyvel) 1552 - 3. RKG 1555 - 1559 (1497 - 1559) Beweismittel: Vertrag der Adelheit mit der Priorin und dem Konvent ihres Klosters 1497 (Q 12). Beschreibung: 5 cm, 203 Bl., lose; Q 1 - 15 außer 4*. Lit.: Wilhelm von Mirbach, Die Jülich’sche Unterherrschaft Binsfeld, in: ZAGV 2 (1880) S. 137ff.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:17 MESZ