Verkauf der Erzeugnisse des Heftleinmacherhandwerks durch Krämer und Hausierer
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E 5/34 Nr. 17
E 5/34 Heftleinmacher
Heftleinmacher
24.04.1730
Enthält:
1) Gesuch der geschworenen Meister Johann Heinrich Steinhauser, Johann Jakob Tomratschke und Magnus Roschlaub, den Verkauf ihrer Erzeugnisse durch Inhaber von Kramläden ohne ihre Zustimmung und Meldung beim Rugamt zu untersagen und gegen fremde Krämer vorzugehen, o.D. (Ende 17. Jh.).
2) Ratsverlass: Verbot des Verkaufs der Erzeugnisse des Heftleinmacherhandwerks durch nicht lizensierte Krämer; Verpflichtung zur Anzeige fremder Hausierer, d.d. 24. Apr. 1730, Rugschreiber: Heinrich Münck.
1) Gesuch der geschworenen Meister Johann Heinrich Steinhauser, Johann Jakob Tomratschke und Magnus Roschlaub, den Verkauf ihrer Erzeugnisse durch Inhaber von Kramläden ohne ihre Zustimmung und Meldung beim Rugamt zu untersagen und gegen fremde Krämer vorzugehen, o.D. (Ende 17. Jh.).
2) Ratsverlass: Verbot des Verkaufs der Erzeugnisse des Heftleinmacherhandwerks durch nicht lizensierte Krämer; Verpflichtung zur Anzeige fremder Hausierer, d.d. 24. Apr. 1730, Rugschreiber: Heinrich Münck.
Umfang/Beschreibung: 2 St.
Archivale
Indexbegriff Person: Münck, Heinrich
Indexbegriff Person: Roschlaub, Magnus
Indexbegriff Person: Steinhauser, Johann Heinrich
Indexbegriff Person: Tomratschke, Johann Jakob
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Herstellung und Verkauf
Indexbegriff Person: Roschlaub, Magnus
Indexbegriff Person: Steinhauser, Johann Heinrich
Indexbegriff Person: Tomratschke, Johann Jakob
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Herstellung und Verkauf
Nadler
Heftleinmacher
Hausierer
Heftleinmacherhandwerk
Krämer
Hausierer
Kramladen
Rugschreiber
Kram, illegaler
Rugamt
Ratsverlass
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:00 MESZ