Hans Dewfel und Cuntz Liebler zu Dietenhan mit ihren ehelichen Hausfrauen Margarethe und Anna, Hanns Herkopf, Seyboth Scheffer und Hans Helltingk (unten "Helbingk") zu Kembach (Kentpache) samt ihrer Frauen Anna, Anna und Kunna, endlich Endres Seydener zu Urphar und seine Frau Katherina, geschädigt durch den Weinmißwuchs der letzten zwei Jahre, verkaufen dem Pfarrer zu Urphar mit Einwilligung von dessen Lehnsherrn, Graf Johann zu Wertheim, auf Wiederkauf eine jährlich zwischen Mariä Himmelfahrt und Mariä Geburt kostenlos zu Urphar fällige Gült von 8 Maltern Korn (Dertinger Maß) um die Kaufsumme von 80 fl., welche der Pfarrer aus wiedergekauften Gülten gelöst. Wiederkauf kann um die Kaufsume auf den Gülttermin geschehen und ist dem Grafen wie dem Pfarrer ein Vierteljahr vorher anzukündigen. Als Pfandgüter, die der Pfarrer einen Monat nach versäumter Zahlung angreifen kann, stellt Cuntz Liebler für sich und Hanns Dewfel das vormals dem Fritz Kerer gehörige Gut, das dem Grafen mit etwa 14 Turnosen zinshaft ist; Endres Seydedener 1 Morgen Wiesen unter dem Tryffe, der Herrschaft zinshaft mit 2 d -Anstoßer: unten Cuntz Liebler, oben Hanns Behem-, ferner 1/2 Morgen Wiesen und Krautgarten in dem Kember Eigengut, zwischen Cuntz Friderich zu Urphar und Hanns Buttel; Hanns Herkopf, Sewboth Scheffer und Hanns Helbingk das sog. Fuldische Gut zu Kembach, welches dem Propst zu Holzkirchen 6 d, 2 Simmer Korn und 1 Fastnachtshuhn zinst, der Pfarre zu Urfar 12 d und 1 Martinshuhn und dem Peter Schindenkessel 3 Turnosen.
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