OKM / Kriegswissenschaftliche Abteilung der Marine (Marinearchiv) (Bestand)
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BArch RM 8
call number: RM 8
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Norddeutscher Bund und Deutsches Reich (1867/1871-1945) >> Militär >> Reichswehr und Wehrmacht 1919 bis 1945/1946 >> Reichsmarine und Kriegsmarine >> Weitere nachgeordnete Einrichtungen
1916-1945
Geschichte des Bestandsbildners: Am 15.2.1916 beim Admiralstab als Sammelstelle der Akten aus dem Marine- bereich geschaffen. Aus der Sammelstelle ging das Marinearchiv hervor. Die Aufgaben der Kriegswissenschaftlichen Abteilung waren u.a. die Erstellung eines Seekriegswerkes über den 1. Weltkrieg, die Dienstschriftensammlung, Auswertung des Seekrieges 1942-44, Geschichte der Reichs- und Kriegsma- rine. Die Kriegswissenschaftliche Abteilung der Marine unterstand zu- letzt dem Chef der Seekriegsleitung.
Bestandsbeschreibung: Am 15. Februar 1916 wurde die Kriegswissenschaftliche Abteilung beim Admiralstab geschaffen und ihr u.a. die Aufgabe einer Sammelstelle der Akten aus dem Marinebereich zugewiesen, aus der das Marinearchiv hervorging. Seine wichtigsten Aufgaben bestanden in der Arbeit an dem Seekriegswerk über den 1. Weltkrieg, der Dienstschriftensammlung 1928-1937, der Auswertung wichtiger Ereignisse des Seekrieges 1942-1944 und der acht Hefte umfassenden Reihe "Taktik" 1939-1941. Am 22. Januar 1936 erhielt das Marinearchiv die Bezeichnung Kriegswissenschaftliche Abteilung der Marine (zugleich Forschungsanstalt). Sie unterstand zuletzt dem Chef der Seekriegsleitung und gliederte sich in drei Gruppen für den allgemeinen Geschäftsbetrieb und das Marinearchiv, für die darstellende Bearbeitung von Kriegsereignissen und Forschungsarbeiten an dem amtlichen Seekriegswerk ab 1939, schließlich für den Abschluss des Seekriegswerkes 1914-1918 und die Darstellung der Geschichte der Reichs- und Kriegsmarine bis zum Beginn des Zweiten Weltkrieges.
Bekanntmachungen und laufende Befehle Nov. 1918 - März 1945, Vorarbeiten und Entwürfe "Der Krieg zur See 1914-1918", Berichte über Revolution 1918, Hand- und Geschäftsakten der Mitarbeiter der für den Seekrieg ab 1939 zuständigen Abteilung.
Inhaltliche Charakterisierung: Der Bestand umfasst vornehmlich Bekanntmachungen und laufende Befehle vom November 1918 bis März 1945, ferner Vorarbeiten und Entwürfe zum Seekriegswerk "Der Krieg zur See 1914-1918", unter denen besonders Materialien zu den Bänden "Der Krieg in der Nordsee" VII, "Der Krieg in der Ostsee" III, "Der Handelskrieg mit U- Booten" III und IV, die bis 1945 nicht erschienen sowie gesammelte Berichte über die Revolution 1918 hervorzuheben sind. Weiter liegen Hand- und Geschäftsakten der Mitarbeiter der für den Seekrieg ab 1939 zuständigen Abteilung vor, darunter wichtige Originalunterlagen der Kaiserlichen Marine aus der Zeit des 1. Weltkrieges.
Erschließungszustand: Findbuch, Archivalienverzeichnis
Umfang, Erläuterung: Bestand ohne Zuwachs
43,0 lfm 1967 AE
Zitierweise: BArch RM 8/...
Bestandsbeschreibung: Am 15. Februar 1916 wurde die Kriegswissenschaftliche Abteilung beim Admiralstab geschaffen und ihr u.a. die Aufgabe einer Sammelstelle der Akten aus dem Marinebereich zugewiesen, aus der das Marinearchiv hervorging. Seine wichtigsten Aufgaben bestanden in der Arbeit an dem Seekriegswerk über den 1. Weltkrieg, der Dienstschriftensammlung 1928-1937, der Auswertung wichtiger Ereignisse des Seekrieges 1942-1944 und der acht Hefte umfassenden Reihe "Taktik" 1939-1941. Am 22. Januar 1936 erhielt das Marinearchiv die Bezeichnung Kriegswissenschaftliche Abteilung der Marine (zugleich Forschungsanstalt). Sie unterstand zuletzt dem Chef der Seekriegsleitung und gliederte sich in drei Gruppen für den allgemeinen Geschäftsbetrieb und das Marinearchiv, für die darstellende Bearbeitung von Kriegsereignissen und Forschungsarbeiten an dem amtlichen Seekriegswerk ab 1939, schließlich für den Abschluss des Seekriegswerkes 1914-1918 und die Darstellung der Geschichte der Reichs- und Kriegsmarine bis zum Beginn des Zweiten Weltkrieges.
Bekanntmachungen und laufende Befehle Nov. 1918 - März 1945, Vorarbeiten und Entwürfe "Der Krieg zur See 1914-1918", Berichte über Revolution 1918, Hand- und Geschäftsakten der Mitarbeiter der für den Seekrieg ab 1939 zuständigen Abteilung.
Inhaltliche Charakterisierung: Der Bestand umfasst vornehmlich Bekanntmachungen und laufende Befehle vom November 1918 bis März 1945, ferner Vorarbeiten und Entwürfe zum Seekriegswerk "Der Krieg zur See 1914-1918", unter denen besonders Materialien zu den Bänden "Der Krieg in der Nordsee" VII, "Der Krieg in der Ostsee" III, "Der Handelskrieg mit U- Booten" III und IV, die bis 1945 nicht erschienen sowie gesammelte Berichte über die Revolution 1918 hervorzuheben sind. Weiter liegen Hand- und Geschäftsakten der Mitarbeiter der für den Seekrieg ab 1939 zuständigen Abteilung vor, darunter wichtige Originalunterlagen der Kaiserlichen Marine aus der Zeit des 1. Weltkrieges.
Erschließungszustand: Findbuch, Archivalienverzeichnis
Umfang, Erläuterung: Bestand ohne Zuwachs
43,0 lfm 1967 AE
Zitierweise: BArch RM 8/...
Kriegswissenschaftliche Abteilung der Marine, 1916-1945
2210 Aufbewahrungseinheiten; 43,0 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Verwandtes Archivgut im Bundesarchiv: MSg 2/12444 Nachruf und personenbezogene Unterlagen zu Amtsrat Walter Pfeiffer (Angestellter am Marinearchiv 1933-1945; Bearbeiter der deutschen Marineunterlagen in London 1946-1964)
Amtliche Druckschriften: M.Dv. Nr. 352, M.Dv. Nr. 550, M.Dv. Nr. 601
Literatur: Der Krieg zur See 1914-1918. Hrsg. vom Marine-Archiv bzw. von der Kriegswissenschaftlichen Abteilung der Marine (nach 1945 vom Arbeitskreis für Wehrforschung):
Der Krieg in der Nordsee. Berlin 1920-1937/ Frankfurt/Main 1965 Der Krieg in der Ostsee. Berlin 1921-1929/Frankfurt/Main 1964 Der Kreuzerkrieg in den ausländischen Gewässern. Berlin 1922-1937 Der Krieg in den türkischen Gewässern. Berlin 1928 und 1938 Die Kämpfe der Kaiserlichen Marine in den deutschen Kolonien. Berlin 1935 Die Überwasserstreitkräfte und ihre Technik. Berlin 1930 Der Handelskrieg mit U- Booten. Berlin 1932-1941/Frankfurt/Main 1966
Amtliche Druckschriften: M.Dv. Nr. 352, M.Dv. Nr. 550, M.Dv. Nr. 601
Literatur: Der Krieg zur See 1914-1918. Hrsg. vom Marine-Archiv bzw. von der Kriegswissenschaftlichen Abteilung der Marine (nach 1945 vom Arbeitskreis für Wehrforschung):
Der Krieg in der Nordsee. Berlin 1920-1937/ Frankfurt/Main 1965 Der Krieg in der Ostsee. Berlin 1921-1929/Frankfurt/Main 1964 Der Kreuzerkrieg in den ausländischen Gewässern. Berlin 1922-1937 Der Krieg in den türkischen Gewässern. Berlin 1928 und 1938 Die Kämpfe der Kaiserlichen Marine in den deutschen Kolonien. Berlin 1935 Die Überwasserstreitkräfte und ihre Technik. Berlin 1930 Der Handelskrieg mit U- Booten. Berlin 1932-1941/Frankfurt/Main 1966
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ
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