Kurfürst Philipp von der Pfalz bekundet, dass er Herzog Alexander von Pfalz-Zweibrücken-Veldenz aus "sunderlich fruntschafft" und weil dieser auf den Wiederkauf von Wersau (Wersaw), Oggersheim (Agerßheim) und eines verpfändeten Teils von Freinsheim (Freynßheym) verzichtet hat, 200 Gulden jährlicher Gült als "ratgelt" bis zu einer möglichen Ablösung mit 4.000 Gulden verschrieben hat (siehe Nr. 2843). Er weist ihm für diese 200 Gulden Einnahmen aus den Zöllen Bacharach (Bacherach) und Kaub (Cube) an und befiehlt dies seinen Zollschreibern Heinrich Kellner in Bacharach und Johann von Germersheim in Kaub sowie deren Nachfolgern. Siegel: S = A
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Kurfürst Philipp von der Pfalz bekundet, dass er Herzog Alexander von Pfalz-Zweibrücken-Veldenz aus "sunderlich fruntschafft" und weil dieser auf den Wiederkauf von Wersau (Wersaw), Oggersheim (Agerßheim) und eines verpfändeten Teils von Freinsheim (Freynßheym) verzichtet hat, 200 Gulden jährlicher Gült als "ratgelt" bis zu einer möglichen Ablösung mit 4.000 Gulden verschrieben hat (siehe Nr. 2843). Er weist ihm für diese 200 Gulden Einnahmen aus den Zöllen Bacharach (Bacherach) und Kaub (Cube) an und befiehlt dies seinen Zollschreibern Heinrich Kellner in Bacharach und Johann von Germersheim in Kaub sowie deren Nachfolgern. Siegel: S = A
BayHStA, Hausurkunden 2844
Kasten 14, Lade 1, Nr. 2844
Hausurkunden
Hausurkunden >> Urkunden bis 1806/1837
31.07.1490
regest: Kurfürst Philipp von der Pfalz bekundet, dass er Herzog Alexander von Pfalz-Zweibrücken-Veldenz aus "sunderlich fruntschafft" und weil dieser auf den Wiederkauf von Wersau (Wersaw), Oggersheim (Agerßheim) und eines verpfändeten Teils von Freinsheim (Freynßheym) verzichtet hat, 200 Gulden jährlicher Gült als "ratgelt" bis zu einer möglichen Ablösung mit 4.000 Gulden verschrieben hat (siehe Nr. 2843). Er weist ihm für diese 200 Gulden Einnahmen aus den Zöllen Bacharach (Bacherach) und Kaub (Cube) an und befiehlt dies seinen Zollschreibern Heinrich Kellner in Bacharach und Johann von Germersheim in Kaub sowie deren Nachfolgern.
Siegel:
S = A
Siegel:
S = A
Perg.
Äußere Beschreibung: 26 x 42 cm
Urkunden
Sprache der Unterlagen
Besiegelung/Beglaubigung: 1 an Pressel anhängendes Siegel
Überlieferung: Ausfertigung
Ausstellungsort: Germersheim
Vermerke: (auf Pressel): Registeriert
Originaldatierung: Datum Germerßheym samstags nach sant Jacobs tag anno domini millesimo quadringentesimo nonagesimo.
Äußere Beschreibung: 26 x 42 cm
Regest: Kurfürst Philipp von der Pfalz bekundet, dass er Herzog Alexander von Pfalz-Zweibrücken-Veldenz aus "sunderlich fruntschafft" und weil dieser auf den Wiederkauf von Wersau (Wersaw), Oggersheim (Agerßheim) und eines verpfändeten Teils von Freinsheim (Freynßheym) verzichtet hat, 200 Gulden jährlicher Gült als "ratgelt" bis zu einer möglichen Ablösung mit 4.000 Gulden verschrieben hat (siehe Nr. 2843). Er weist ihm für diese 200 Gulden Einnahmen aus den Zöllen Bacharach (Bacherach) und Kaub (Cube) an und befiehlt dies seinen Zollschreibern Heinrich Kellner in Bacharach und Johann von Germersheim in Kaub sowie deren Nachfolgern.
Siegel:
S = A
Überlieferung: Ausfertigung
Ausstellungsort: Germersheim
Vermerke: (auf Pressel): Registeriert
Originaldatierung: Datum Germerßheym samstags nach sant Jacobs tag anno domini millesimo quadringentesimo nonagesimo.
Äußere Beschreibung: 26 x 42 cm
Regest: Kurfürst Philipp von der Pfalz bekundet, dass er Herzog Alexander von Pfalz-Zweibrücken-Veldenz aus "sunderlich fruntschafft" und weil dieser auf den Wiederkauf von Wersau (Wersaw), Oggersheim (Agerßheim) und eines verpfändeten Teils von Freinsheim (Freynßheym) verzichtet hat, 200 Gulden jährlicher Gült als "ratgelt" bis zu einer möglichen Ablösung mit 4.000 Gulden verschrieben hat (siehe Nr. 2843). Er weist ihm für diese 200 Gulden Einnahmen aus den Zöllen Bacharach (Bacherach) und Kaub (Cube) an und befiehlt dies seinen Zollschreibern Heinrich Kellner in Bacharach und Johann von Germersheim in Kaub sowie deren Nachfolgern.
Siegel:
S = A
Philipp, Pfalz, Kurfürst von der
Alexander, Pfalz-Zweibrücken-Veldenz, Herzog, Pfalzgraf
Kellner, Heinrich; Zollschreiber in Bacharach
Germersheim, Johann von; Zollschreiber in Kaub
Wersau (Gde. Brensbach, Lkr. Odenwaldkreis, Hessen)
Oggersheim (Gde. Ludwigshafen am Rhein, Rheinland-Pfalz)
Freinsheim (Lkr. Bad Dürkheim, Rheinland-Pfalz)
Bacharach (Lkr. Mainz-Bingen, Rheinland-Pfalz)
Kaub (Lkr. Rhein-Lahn-Kreis, Rheinland-Pfalz)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:33 MESZ