Dekan und Kapitel der Archidiakonalkirche St. Viktor zu Xanten behandigen auf Ersuchen des Freiherrn von Roll zu Bernau, Landkomturs, kurkölnischen Kammerherrn, Staats- und Konferenzministers, Obriststall- und Obristfalkenmeisters, zu Behuf des Ritterordens und der Kommende Eick oder Rheinberg nach dem Tod des Freiherrn Friedrich Wenzeslaus von Ledebur neben dem noch behandeten Ignaz Graf von Würmbrandt mit der zweiten und dritten Hand den Ignaz Felix Freiherrn von Roll zu Bernau, Landkomtur, kurkölnischen Kammerherrn, Staats- und Konferenzminister, Obriststall- und Obristfalkenmeister, sowie Christian Friedrich Freiherrn von Mengersen (-ssen), Ratsgebürtigen in der Ballei Koblenz, Komtur zu Mechelen und kaiserlich-königlichen sowie kurkölnischen Kammerherrn, an folgenden leibgewinnsrührigen Gütern: unter dem Latengericht Ilt Güter gen. des + Georg von Eick, jetzt des Komturs von Rheinberg; unter Ilt Güter gen. ther Wingen und Feld des Küsters zu Repelen; unter Ilt Güter gen. Potthuisen; unter dem Latengericht Klein-Ginderich Güter gen. Potthuisen bei Rheinberg; unter dem Latengericht Rottum Güter gen. Druipt, der + Lysa von Sweckhoven, oder die Druipsche huve; unter Rottum Güter gen. Potthuisen (mit Zinsangabe). - Ankündigung des unten aufgedrückten kleinen Kirchensiegels und der Unterschrift des Sekretärs. ... geschehen Xanten den 31. Martii 1759.
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Dekan und Kapitel der Archidiakonalkirche St. Viktor zu Xanten behandigen auf Ersuchen des Freiherrn von Roll zu Bernau, Landkomturs, kurkölnischen Kammerherrn, Staats- und Konferenzministers, Obriststall- und Obristfalkenmeisters, zu Behuf des Ritterordens und der Kommende Eick oder Rheinberg nach dem Tod des Freiherrn Friedrich Wenzeslaus von Ledebur neben dem noch behandeten Ignaz Graf von Würmbrandt mit der zweiten und dritten Hand den Ignaz Felix Freiherrn von Roll zu Bernau, Landkomtur, kurkölnischen Kammerherrn, Staats- und Konferenzminister, Obriststall- und Obristfalkenmeister, sowie Christian Friedrich Freiherrn von Mengersen (-ssen), Ratsgebürtigen in der Ballei Koblenz, Komtur zu Mechelen und kaiserlich-königlichen sowie kurkölnischen Kammerherrn, an folgenden leibgewinnsrührigen Gütern: unter dem Latengericht Ilt Güter gen. des + Georg von Eick, jetzt des Komturs von Rheinberg; unter Ilt Güter gen. ther Wingen und Feld des Küsters zu Repelen; unter Ilt Güter gen. Potthuisen; unter dem Latengericht Klein-Ginderich Güter gen. Potthuisen bei Rheinberg; unter dem Latengericht Rottum Güter gen. Druipt, der + Lysa von Sweckhoven, oder die Druipsche huve; unter Rottum Güter gen. Potthuisen (mit Zinsangabe). - Ankündigung des unten aufgedrückten kleinen Kirchensiegels und der Unterschrift des Sekretärs. ... geschehen Xanten den 31. Martii 1759.
AA 0567 Xanten, Viktorstift, Akten (AA 0567)
Xanten, Viktorstift, Akten (AA 0567) >> 1. Akten >> 1.5. Besitzungen und Rechte >> 1.5.1. Generalia >> Protokollbuch der Behandigungen der stiftischen Leibgewinnsgüter [wie Xanten, Viktorstift, Akten Nr. 17 a] von April 1727 bis Dezember 1761 mit 3 Nachträgen aus 1772, 1774 und 1789, jeweils mit Verweis auf die Fundstelle der Güter im Liber manuationum [s. Xanten, Viktorstift, Akten Nr. 15]
1759 März 31
Diverse Registraturbildner
Papier
Überlieferungsart: Abschrift
Überlieferungskommentar: 18. Jh.
Überlieferungskommentar: 18. Jh.
Urkunde
Ausstellort: Xanten
Protokollbuch der Behandigungen der stiftischen Leibgewinnsgüter [wie Xanten, Viktorstift, Akten Nr. 17 a] von April 1727 bis Dezember 1761 mit 3 Nachträgen aus 1772, 1774 und 1789, jeweils mit Verweis auf die Fundstelle der Güter im Liber manuationum [s. Xanten, Viktorstift, Akten Nr. 15]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
21.04.2026, 09:30 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.2. Geistliche Institute (Tektonik)
- 1.2.6. V - Z (Tektonik)
- 1.2.6.13. Xanten (Tektonik)
- 1.2.6.13.2. Viktorstift (Tektonik)
- Xanten, Viktorstift, Akten AA 0567 (Bestand)
- 1. Akten (Gliederung)
- 1.5. Besitzungen und Rechte (Gliederung)
- 1.5.1. Generalia (Gliederung)
- Protokollbuch der Behandigungen der stiftischen Leibgewinnsgüter [wie Xanten, Viktorstift, Akten Nr. 17 a] von April 1727 bis Dezember 1761 mit 3 Nachträgen aus 1772, 1774 und 1789, jeweils mit Verweis auf die Fundstelle der Güter im Liber manuationum [s. Xanten, Viktorstift, Akten Nr. 15] (Archivale)