Innsbruck, 1563.03.15. Kaiser Ferdinand bestätigt den Marx Schan, Domwerkmeister, und Hans Frauwler, Stadtwerkmeister zu Straßburg, namens der Steinmetzengesellschaft zu Straßburg, Frankfurt, Ensisheim, Schlettstadt, Heidelberg, Basel und Zürich die von Kaiser Maximilian der Steinwerks- und Steinmetzen-Bruderschaft bestätigte Ordnung von 1498 Oktober 3 (s.d.). "Geben inn vnser statt Ynnsprugg den funffzehenten tag Martii [...] fünfftzehenhundert vnnd im drey vnnd sechtzigsten [...]". Ad Mandatum: Haller. In Vertretung des Mainzer Erzkanzlers: [Reichsvizekanzler Georg Sigismund] Seld. Kopie, beglaubigt durch Unterschrift des Notars Paulus Kornkauf von Straßburg, Stadtgerichtsschreiber daselbst.
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Innsbruck, 1563.03.15. Kaiser Ferdinand bestätigt den Marx Schan, Domwerkmeister, und Hans Frauwler, Stadtwerkmeister zu Straßburg, namens der Steinmetzengesellschaft zu Straßburg, Frankfurt, Ensisheim, Schlettstadt, Heidelberg, Basel und Zürich die von Kaiser Maximilian der Steinwerks- und Steinmetzen-Bruderschaft bestätigte Ordnung von 1498 Oktober 3 (s.d.). "Geben inn vnser statt Ynnsprugg den funffzehenten tag Martii [...] fünfftzehenhundert vnnd im drey vnnd sechtzigsten [...]". Ad Mandatum: Haller. In Vertretung des Mainzer Erzkanzlers: [Reichsvizekanzler Georg Sigismund] Seld. Kopie, beglaubigt durch Unterschrift des Notars Paulus Kornkauf von Straßburg, Stadtgerichtsschreiber daselbst.
U / 1563 März 15
Slg. Heerdt
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden (ohne Fotos)
15.03.1563
Kopie. Pergament
Urkunden
1934 an Fräulein Jacoba Rössler, Schloß Neuweier, Baden-Baden (Heerdt-Erbin) zurückgegeben.
Ferdinand
Frauwler, Han
Kornkauf, Paulus
Maximilian
Rössler, Jacoba
Schan, Marx
Seld, Georg Sigismund
Baden-Baden
Basel
Ensisheim
Frankfurt
Heidelberg
Innsbruck
Schlettstadt
Straßburg
Zürich
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:31 MESZ