Die Pfleger Leo Rot und Wilhelm Friedrich Heintzel sowie der Hofmeister Johann Höpp des Heiliggeistspitals in Ulm [abgegangen, Bereich Neue Straße, Lagerbuch 261/2, 254] verleihen den Gemeindepflegern Peter Weselin und Stefan Bregler als Vertretern der Gemeinde Breitingen [Alb-Donau-Kreis] auf Lebenszeit des Peter Weselin als Lehenträger ein Feldlehen des Spitals genannt Burgholz ("Zu der Bürgg") [abgegangen nordöstlich von Breitingen/Alb-Donau-Kreis]. Dazu gehören nach einer Vermessung durch den geschworenen Feldmesser Klaus Widenmann von Langenau [Alb-Donau-Kreis] in Anwesenheit des Hofmeisters und der beiden Gemeindepfleger 35,75 Jauchert Äcker und 8,375 Jauchert Wald. Die Gemeinde verpflichtet sich, das Lehen in gutem Kulturzustand zu halten. In dem Wald darf sie nur mit Erlaubnis der Pfleger und des Hofmeisters des Spitals Holz hauen. Dem Spital hat sie von dem Lehen jährlich 4 Imi Roggen und 4 Imi Hafer Ulmer Maß sowie 4 Herbsthühner nach Ulm zu liefern. Bei Säumnissen in der Lieferung der Abgaben, unsachgemäßer Bewirtschaftung sowie nach dem Tod des Lehenträgers Peter Weselin fällt das Lehen wieder an das Spital zurück.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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