Thaman Trenbekch, Richter in der Vorstat zu Regensburg (1), gibt auf der Schranne in Wyntzzer (2) in der Klage des Ffridreich, Kaplan am Altar zu Unserer Lieben Frau am Dom in Regensburg, gegen Hanns den Beschorn aus Pfa(e)ffelstain (3), beide Seiten vertreten durch die Vorsprechen Johan Handl, Hanns Berg u. Fridel Ambtman aus Stadtamhof, wegen ausstehender Gülten in Höhe von 1 Pfund 10 Regensburger Pfennigen, die der Beklagte aus seinem Haus mit Hofstatt in Pfaffenstein an den Altar des Klägers zu entrichten hätte, daneben wegen Zinsrückständen in Höhe von 2 Pfund Regensburger Pfennigen, die der Beklagte gemäß einer Einigung zwischen dem Hochstift Regensburg u. den Bürger von Stadtamhof ebenfalls an den Kläger zahlen solle, nachdem der Beklagte mehrfach nicht vor Gericht erschienen war sowie nach ergebnisloser Ausschreibung des Gutes des Beklagten zum Verkauf, Gerichtsbrief dahingehend, dass das fragliche Gut geschätzt und für den Schätzwert an den Kläger übergeben werden soll, jedoch unbeschadet der Rechte des Spitals u. von Kloster Ror (4), die ebenfalls Erbzinsen aus dem Gut beziehen. S: A. A: Trennbeck, Familie von: Thomas \ Richter von Stadtamhof. genannte Personen: UT 1: Albrecht Chu(e)nch. UT 2: Vlreich Su(e)kchel. UT 3: Albrecht Ernst. UT 4: Hainreich Welltenburger aus Winzer. UT 5: Hainreich Harasser. UT 6: Jo(e)rg im Vrfar zu Cha(e)rrein (5). UT 7: Vlreich Wirndel aus Pfaffenstein. UT 8: Vlreich der Schoter. UT 9: Hainreich Allehaimer aus Stadtamhof. UT 10: Vlreich Karg aus Steinbeg (6). UT 11: Perchtolt Senft am Regen (7)
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Thaman Trenbekch, Richter in der Vorstat zu Regensburg (1), gibt auf der Schranne in Wyntzzer (2) in der Klage des Ffridreich, Kaplan am Altar zu Unserer Lieben Frau am Dom in Regensburg, gegen Hanns den Beschorn aus Pfa(e)ffelstain (3), beide Seiten vertreten durch die Vorsprechen Johan Handl, Hanns Berg u. Fridel Ambtman aus Stadtamhof, wegen ausstehender Gülten in Höhe von 1 Pfund 10 Regensburger Pfennigen, die der Beklagte aus seinem Haus mit Hofstatt in Pfaffenstein an den Altar des Klägers zu entrichten hätte, daneben wegen Zinsrückständen in Höhe von 2 Pfund Regensburger Pfennigen, die der Beklagte gemäß einer Einigung zwischen dem Hochstift Regensburg u. den Bürger von Stadtamhof ebenfalls an den Kläger zahlen solle, nachdem der Beklagte mehrfach nicht vor Gericht erschienen war sowie nach ergebnisloser Ausschreibung des Gutes des Beklagten zum Verkauf, Gerichtsbrief dahingehend, dass das fragliche Gut geschätzt und für den Schätzwert an den Kläger übergeben werden soll, jedoch unbeschadet der Rechte des Spitals u. von Kloster Ror (4), die ebenfalls Erbzinsen aus dem Gut beziehen. S: A. A: Trennbeck, Familie von: Thomas \ Richter von Stadtamhof. genannte Personen: UT 1: Albrecht Chu(e)nch. UT 2: Vlreich Su(e)kchel. UT 3: Albrecht Ernst. UT 4: Hainreich Welltenburger aus Winzer. UT 5: Hainreich Harasser. UT 6: Jo(e)rg im Vrfar zu Cha(e)rrein (5). UT 7: Vlreich Wirndel aus Pfaffenstein. UT 8: Vlreich der Schoter. UT 9: Hainreich Allehaimer aus Stadtamhof. UT 10: Vlreich Karg aus Steinbeg (6). UT 11: Perchtolt Senft am Regen (7)
Hochstift Regensburg Urkunden, BayHStA, Hochstift Regensburg Urkunden 834
GU Stadtamhof 408
Registratursignatur/AZ: Schubl. 7 fol. 109 No. 1
Registratursignatur/AZ: 68te (korrigiert aus 69, 47 gestr.) Schubladen Pfäfflstain No. 4 (auf alter blauer Urkundentasche)
Registratursignatur/AZ: fol.109r
Zusatzklassifikation: Gerichtsbrief
Hochstift Regensburg Urkunden
Hochstift Regensburg Urkunden >> 1401-1450
1420 März 11
Enthält: Fußnoten:
1) Stadtamhof (krfr.St. Regensburg)
2) Winzer (krfr.St. Regensburg)
3) Pfaffenstein (krfr.St. Regensburg)
4) Rohr i. NB (Lkr. Kelheim)
5) wohl Kareth (Gde. Lappersdorf, Lkr. Regensburg)
6) Steinweg (krfr.St. Regensburg)
7) Regen, am (krfr.St. Regensburg)
1) Stadtamhof (krfr.St. Regensburg)
2) Winzer (krfr.St. Regensburg)
3) Pfaffenstein (krfr.St. Regensburg)
4) Rohr i. NB (Lkr. Kelheim)
5) wohl Kareth (Gde. Lappersdorf, Lkr. Regensburg)
6) Steinweg (krfr.St. Regensburg)
7) Regen, am (krfr.St. Regensburg)
Hochstift Regensburg Urkunden
Perg.
Urkundeneditionen
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Sg. fehlt
Überlieferung: Or.
Sprache: dt.
Vermerke: RV: Gerichtsbrief
Originaldatierung: Das ist geschehen ... des montags vor mitter fassten.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1420
Monat: 3
Tag: 11
Äußere Beschreibung: B: 37,00; H: 33,50
Überlieferung: Or.
Sprache: dt.
Vermerke: RV: Gerichtsbrief
Originaldatierung: Das ist geschehen ... des montags vor mitter fassten.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1420
Monat: 3
Tag: 11
Äußere Beschreibung: B: 37,00; H: 33,50
Altrep. (vor 1800): HSR 07-001 D
Trennbeck, Familie von: Thomas \ Richter von Stadtamhof
Friedrich: Kaplan am Altar U.L.F. am Dom, Regensburg
Beschorn: Johann, Pfaffenstein
Handel: Johann, Stadtamhof
Berg: Johann, Stadtamhof
Amtmann: Friedrich, Stadtamhof
König: Albrecht
Sickel: Ulrich
Ernst: Albrecht
Weltenburger, Familie: Heinrich zu Winzer
Harasser: Heinrich
Urfahr, im: Georg, Kareth
Werner: Ulrich, Pfaffenstein
Schoter: Ulrich
Alheimer: Heinrich, Stadtamhof
Karg: Ulrich, Steinweg
Senft: Berthold, am Regen
Stadtamhof (krfr.St. Regensburg)
Stadtamhof (krfr.St. Regensburg), bay. Amt: Richter
Winzer (krfr.St. Regensburg): Landschranne des Gerichts Stadtamhof
Regensburg (krfr.St. Regensburg), Reichsstadt: Kirchen \ Dom (Domkapläne)
Pfaffenstein (krfr.St. Regensburg)
Rohr i. NB (Lkr. Kelheim): Spital
Rohr i. NB (Lkr. Kelheim), Kloster
Kareth (Gde. Lappersdorf, Lkr. Regensburg)
Steinweg (krfr.St. Regensburg)
Regen, am (krfr.St. Regensburg)
Gerichtsbrief
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:37 MESZ
Hierarchie
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