Hans Schuch, vormals Bürgermeister in Buchhorn, übergibt Prior und Konvent von Weingarten einen Ewigzins von 3 ß d Landswährung. Der Zins lastet auf Jos Henggis ("Hengkis") Weingarten zu Raderach ("Radray") an dem Hermannsberg, der an Diebold Huters Weingarten und die Landstraße grenzt. Für den Zins wird eine ins Seelbuch des Klosters eingetragene Jahrzeit mit einer Vigil und Seelenmesse zugunsten des Schwiegervaters ("schwähers") des Ausstellers, des alten Marti von Biggenmoos ("Bickemos"), und seiner Vorfahren gehalten. Wenn diese Jahrzeit nicht gehalten wird, kann der Aussteller den Zins wieder zu seinen Händen nehmen.
Vollständigen Titel anzeigen
Hans Schuch, vormals Bürgermeister in Buchhorn, übergibt Prior und Konvent von Weingarten einen Ewigzins von 3 ß d Landswährung. Der Zins lastet auf Jos Henggis ("Hengkis") Weingarten zu Raderach ("Radray") an dem Hermannsberg, der an Diebold Huters Weingarten und die Landstraße grenzt. Für den Zins wird eine ins Seelbuch des Klosters eingetragene Jahrzeit mit einer Vigil und Seelenmesse zugunsten des Schwiegervaters ("schwähers") des Ausstellers, des alten Marti von Biggenmoos ("Bickemos"), und seiner Vorfahren gehalten. Wenn diese Jahrzeit nicht gehalten wird, kann der Aussteller den Zins wieder zu seinen Händen nehmen.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 III U 335
A 2.1.295
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 III Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden III
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden III >> Urkunden >> 15. Jahrhundert
1450 Februar 25 (uff mittwochen nach Mathie app[osto]li)
19,7 x 28,2 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Ausstellungsort: Buchhorn
Aussteller: Hans Schuch, vormals Bürgermeister in Buchhorn
Empfänger: Prior und Konvent von Weingarten
Siegler: Aussteller, Peter Lochsomen, Stadtammann in Buchhorn
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 S., eingenäht
Vermerke: Rückvermerk: "Von d[en] iii ß d[,] die die Henggi ze Schnetzenhus[en] ietz gend."
Aussteller: Hans Schuch, vormals Bürgermeister in Buchhorn
Empfänger: Prior und Konvent von Weingarten
Siegler: Aussteller, Peter Lochsomen, Stadtammann in Buchhorn
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 S., eingenäht
Vermerke: Rückvermerk: "Von d[en] iii ß d[,] die die Henggi ze Schnetzenhus[en] ietz gend."
Biggenmoos, Marti d.A. von
Henggi
Henggi, Jos
Huter, Diebold
Lochsomen, Peter, Stadtammann
Schuch, Hans, Bürgermeister
Biggenmoos : Tannau, Tettnang FN; Einwohner
Buchhorn = Friedrichshafen FN; Bürgermeister
Buchhorn = Friedrichshafen FN; Stadtammann
Hermannsberg, Flurstück in Raderach : Friedrichshafen FN
Raderach : Friedrichshafen FN
Raderach : Friedrichshafen FN; Flurstücke
Schnetzenhausen : Friedrichshafen FN; Einwohner
Weingarten RV; Kloster, Prior und Konvent
Weingarten RV; Kloster, Seelbuch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:20 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)
- Neuwürttembergische Herrschaften vor 1803/1806-1810 (Tektonik)
- Bistümer, Stifte, Klöster und Pfarreien (Tektonik)
- Augustinerkloster Kreuzlingen - Restituierte Klöster (Tektonik)
- Weingarten, Benediktinerkloster (Bestand)
- Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden III (Bestand)
- Urkunden (Gliederung)
- 15. Jahrhundert (Gliederung)