3/3 [fol. 208'ff.]: 1648 Okt. 17 (Senatsprotokoll)
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UAT 3/ Akademischer Senat (I), Protokolle
Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. XXII
Enthält: Anwesend: Rektor Geilfus, Nicolaj, Pregitzer, Gruber, Rümelin, Wurmbser, Wiebel, Gerhard, Hafenreffer, Schmid; 1.) Festzulegende Abgabenverteilung für die Friedensgelder. Zurückgewiesene Forderung der Landschaft an Corpusgeldern. [UAT 3/3, Bl. 208']; 2.) Bewilligtes Gesuch des Dr. [Thomas] Lanß um Benutzungserlaubnis für das Univ.gebäude anläßlich seiner Tochter Hochzeit mit Dr. Lautterbach. [UAT 3/3, Bl. 208']; 3.) Für diesmal bewilligtes Gesuch des Martin Heudeckher (Heydeckher), Univ.küfer zu Tübingen, um Wartgeld. [UAT 3/3, Bl. 209]; 4.) Metzinger Wein als Besoldung von Proff. zu verwenden. [UAT 3/3, Bl. 209]; 5.) Dem jungen Prinzen, Sohn des Johann Friedrich, Hz zu Württemberg, seitens der Universität zu verehrendes Geschenk. [UAT 3/3, Bl. 209]; 6.) Verhandlung wegen des verloren gegangenen Wechsels an Dr. [Johann Isaak] Andler. [UAT 3/3, Bl. 209]; 7.) Approbierte Deputaturrechnung des Supremus Deputatus Dr. Johann Ulrich Pregitzer vom 24. Juni 1647 - 1648. [UAT 3/3, Bl. 209]; 8.) Namensverlesung der letztmonatigen Inskribenten. [UAT 3/3, Bl. 209]; 9.) Endgültiger Entscheid in Sachen Wohnung für Dr. f. [Samuel] Hafenreffer. (Dres. Pregitzer, Rümelin, Gerhard, Rauscher) Aufforderung an Frau Dr. Rümelin, wegen Feuersgefahr aus ihrem Haus das Heu zu entfernen. [UAT 3/3, Bl. 209]
Akte
Acta Senatus, Bd. XXII
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:43 MEZ
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