Geburtsbrief
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A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. 6951
A 2 d (Geburtsbriefe) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a) >> Bd. 17 Geburtsbriefe 1823-1838
1837 Juni 6
Regest: Matthias Riessler, Ipsermeister, will sich zu Reutlingen bürgerlich niederlassen. Er ist als ehelicher Sohn des weiland Christoph Riessler, Bauers, und der weiland Maria geb. Hornung am 23. Februar 1810 zu Gosbach geboren. Er bekennt sich zur kathol. Confession, ist zur Zeit noch unverehelicht und kinderlos, ist württ. Staatsbürger und Gemeindebürger zu Gosbach. Da er vater- und mutterlos ist, hat er folgendes Vermögen nach vorgelegten Schuldscheinen: An Liegenschaft: 0
an Kapital und andern Ausständen
a) bei Joseph Bosch, ledig, Bernhards Sohn in Gosbach, Hauskaufschilling: 800 fl
b) bei Michael Bosch in Westerheim, entlehnt: 100 fl
c) bei seinem Bruder Caspar Riessler, noch von der Realteilung her: 100 fl
d) bei Joseph Schiek Süs (?), Gosbach, entlehnt: 25 fl
e) bei Franz Casper Enz, Beck in Gosbach, entlehnt: 50 fl
f) bei Christoph Schiek, Ipser in Gosbach, entlehnt: 25 fl
g) bei Lorenz Schweizer in Drackenstein, entlehnt: 30 fl
h) bei Michael Straub, Maurer in Gosbach, Güterzieler: 18 fl
i) bei Anton Schweizer, Schuster in Gosbach, Güterzieler: 15 fl
k) bei Joh. Alois Alt in Gosbach, entlehnt: 10 fl
1) Nach seiner mündlichen Angabe bei Kaufmann Zwiessler in Reutligen Verdienst an gefertigter Arbeit: 100 fl
m) Ebenfalls nach seiner Erklärung bei Bierbrauer Burghardt in Eningen auch für gefertigte Arbeit: 57 fl
zus.: 1 330 fl.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Vorderseite: Am 10. Juni 1837 ins Bürgerrecht aufgenommen.
an Kapital und andern Ausständen
a) bei Joseph Bosch, ledig, Bernhards Sohn in Gosbach, Hauskaufschilling: 800 fl
b) bei Michael Bosch in Westerheim, entlehnt: 100 fl
c) bei seinem Bruder Caspar Riessler, noch von der Realteilung her: 100 fl
d) bei Joseph Schiek Süs (?), Gosbach, entlehnt: 25 fl
e) bei Franz Casper Enz, Beck in Gosbach, entlehnt: 50 fl
f) bei Christoph Schiek, Ipser in Gosbach, entlehnt: 25 fl
g) bei Lorenz Schweizer in Drackenstein, entlehnt: 30 fl
h) bei Michael Straub, Maurer in Gosbach, Güterzieler: 18 fl
i) bei Anton Schweizer, Schuster in Gosbach, Güterzieler: 15 fl
k) bei Joh. Alois Alt in Gosbach, entlehnt: 10 fl
1) Nach seiner mündlichen Angabe bei Kaufmann Zwiessler in Reutligen Verdienst an gefertigter Arbeit: 100 fl
m) Ebenfalls nach seiner Erklärung bei Bierbrauer Burghardt in Eningen auch für gefertigte Arbeit: 57 fl
zus.: 1 330 fl.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Vorderseite: Am 10. Juni 1837 ins Bürgerrecht aufgenommen.
1 Schr.
Beschreibstoff: Pap.
Archivale
Ausstellungsort: Gosbach OA Geislingen
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Gemeinderat: 9 Unterschriften
Baur (?)
Siegel (Erhaltung): Stempel des OA Geislingen
Genetisches Stadium: Or.
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Gemeinderat: 9 Unterschriften
Baur (?)
Siegel (Erhaltung): Stempel des OA Geislingen
Genetisches Stadium: Or.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ