Abt Johann Erhardt und Dechant, Custor und Konvent des Stifts Kempten verleihen Hannß Jacob Huntpiß vom Waltrambs zu Brochenzell als Lehentrager der Kinder des Hannß Sigmund Hundpiss vom Waltrambs zum Siggen namens Jacob Sigmund, Hanns, Cristoff, Hannß Ulrich, Anna Maria, Margretha, Catharina und Elisabetha, deren Vormund er neben Joß Ludwig von und zu Ratzenried ist, Schloß und Burgberg und das ganze Dorf Siggen samt dem Kirchenlehen und Kirchensatz, den Syghaymer Wald, den Hof am Burgberg, den Bauhof, die Mühlstatt und verschiedene weitere Höfe und Güter zu Siggen, ein Gut zu Blidwißhoven, einen Hof zu Clainen Gettlißhoven, den Hof Burg (abgegangen) und Gülten und Zinse aus einem Gut zu Grossen Gettlißhoven und aus den Maierhöfen zu Eggen zu rechtem Mann- und Frauenlehen. - S 1: Abt, S 2: Konvent - "... auf den neünzechennden monatstag Novembris" 1588.
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Abt Johann Erhardt und Dechant, Custor und Konvent des Stifts Kempten verleihen Hannß Jacob Huntpiß vom Waltrambs zu Brochenzell als Lehentrager der Kinder des Hannß Sigmund Hundpiss vom Waltrambs zum Siggen namens Jacob Sigmund, Hanns, Cristoff, Hannß Ulrich, Anna Maria, Margretha, Catharina und Elisabetha, deren Vormund er neben Joß Ludwig von und zu Ratzenried ist, Schloß und Burgberg und das ganze Dorf Siggen samt dem Kirchenlehen und Kirchensatz, den Syghaymer Wald, den Hof am Burgberg, den Bauhof, die Mühlstatt und verschiedene weitere Höfe und Güter zu Siggen, ein Gut zu Blidwißhoven, einen Hof zu Clainen Gettlißhoven, den Hof Burg (abgegangen) und Gülten und Zinse aus einem Gut zu Grossen Gettlißhoven und aus den Maierhöfen zu Eggen zu rechtem Mann- und Frauenlehen. - S 1: Abt, S 2: Konvent - "... auf den neünzechennden monatstag Novembris" 1588.
StAA, Fürststift Kempten, Lehenhof Urkunden 402
HStAS, H 48, U 37
Fürststift Kempten, Lehenhof Urkunden
Fürststift Kempten, Lehenhof Urkunden >> Nachträge >> v. Hundbiß zu Siggen
1588
Fürststift Kempten, Lehenhof
Orig., Perg., Siegel fehlen; Unterschrift des Kanzlers Udalricus Degelin
Urkunden
deutsch
Blarer v. Wartensee, Johann Erhard, Fst.abt v. Kempten
Hundbiß zu Siggen, Hans Sigmund v.
Hundbiß zu Brochenzell, Hans Jakob v.
Hundbiß zu Siggen, Jakob Sigmund v.
Hundbiß zu Siggen, Hans v.
Hundbiß zu Siggen, Christoph v.
Hundbiß zu Siggen, Hans Ulrich v.
Hundbiß zu Siggen, Anna Maria v.
Hundbiß zu Siggen, Margarethe v.
Hundbiß zu Siggen, Katharina v.
Hundbiß zu Siggen, Elisabeth v.
Hundbiß v. Ratzenried, Jos Ludwig
Siggen (Gde. Argenbühl, LK Ravensburg) [Herrschaft]
Siggen (Gde. Argenbühl, LK Ravensburg)
Bliderazhofen (Gde. Argenbühl, LK Ravensburg)
Göttlishofen (Gde. Argenbühl, LK Ravensburg)
Meggen (Gde. Argenbühl, LK Ravensburg)
Kunkellehen
Lehentrager
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
30.04.2025, 08:56 MESZ
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