Kläger: Joachim Plessen zu Rostorf, für sich und als Vormund der Margaretha von Ahlefeldt, Witwe des Schack von Ahlefeldt zu Wedeldorf, und der Mette Pogwisch zu Bekhof, Witwe des Henning Pogwisch zu Petersdorf, sämtlich als Erben des Heinrich Krummendiek, Beklagte: Jasper Pentz, Amtmann zu Trittau, für seine Frau Anna, Witwe des Heinrich Krummendiek, Prozessvertreter: Lizentiat der Rechte Peter Paul Steuernagel, Dr. Sigismund Haffner, Streitgegenstand: Streit um die Bezahlung einer Schuldverschreibung des Heinrich Krummendiek und den Einsatz des Wertes einer goldenen Kette, die Anna Krummendiek ihrem Ehemann angeblich anvertraut und die Heinrich Krummendiek dann in Hamburg verkauft hatte
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Kläger: Joachim Plessen zu Rostorf, für sich und als Vormund der Margaretha von Ahlefeldt, Witwe des Schack von Ahlefeldt zu Wedeldorf, und der Mette Pogwisch zu Bekhof, Witwe des Henning Pogwisch zu Petersdorf, sämtlich als Erben des Heinrich Krummendiek, Beklagte: Jasper Pentz, Amtmann zu Trittau, für seine Frau Anna, Witwe des Heinrich Krummendiek, Prozessvertreter: Lizentiat der Rechte Peter Paul Steuernagel, Dr. Sigismund Haffner, Streitgegenstand: Streit um die Bezahlung einer Schuldverschreibung des Heinrich Krummendiek und den Einsatz des Wertes einer goldenen Kette, die Anna Krummendiek ihrem Ehemann angeblich anvertraut und die Heinrich Krummendiek dann in Hamburg verkauft hatte
LASH, Abt. 390 Nr. 310
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar >> 1 Prozessakten
1608-1611
Enthält: Landgericht 1608, RKG 1609-1611
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:07 MEZ