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Aufhebung des Arrests über die Herrschaft Malberg (1577) und Verzeichnis der Güter in der Herrschaft Malberg und in den Dörfern Bettenfeld und Meerfeld.
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Aufhebung des Arrests über die Herrschaft Malberg (1577) und Verzeichnis der Güter in der Herrschaft Malberg und in den Dörfern Bettenfeld und Meerfeld.
Darin: Testament Bernhards von Malberg vom 1. Sept. 1568, in dem dieser das Erbe seiner Frau Elisabeth von Merode und seines Sohnes Bernhard bestimmt und Friedrich III., Pfalzgraf bei Rhein, zum Testamentsvollstrecker einsetzt, aufgenommen durch den Notar Michel Theurer aus Straßburg, besiegelt von Bernhard von Malberg neben den Unterschriften und Notariatszeichen von Michel Theurer und Johannes Saltzman (Abschrift durch den Notar Heinrich Schockweyler, Ende 16. Jh.); Beglaubigung des Testaments Bernhards von Malberg d. J., mit dem dieser das Testament seines Vaters von 1568 bestätigt und - im Fall seines Todes Bestimmungen über sein Erbe zugunsten seiner Mutter, der Witwe Elisabeth von Merode, und seines leiblichen Nachkommen trifft, durch den Notar Georg Golder aus Straßburg vom 6. Sept. 1572 (Notariatsinstrument, zwei Abschriften des Notars Henrich Schockweiler von der Abschrift vom 17. April 1581, die auf eine Beglaubigung vom 12. bzw. 17. März 1573 zurückgeht); Verschreibung der Hälfte an den Herrschaften Malberg und Audun-le-Tiche zugunsten von Magdaleine von Scharbembourg wegen einer Schuld von 500 escu soleil d'or durch Bernhard von Malberg vom [1. Sept.] 1594 (Abschrift, Ende 16. Jh.).
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.