Akten zum Reichskonkordat (Band 9)
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Nachlass Buttmann, Rudolf 145
F XV 131-150
Nachlass Buttmann, Rudolf
Nachlass Buttmann, Rudolf >> Nachlässe >> Nachlass Buttmann, Rudolf >> 6. Politische Tätigkeit
1933
Enthält: 131. Telegramm Buttmanns an Pacelli vom 18.9.1933: Besuch in Rorschach angekündigt, Pacelli lehnt telegraphisch ab; 132. Maria Schmitz, Verband Katholischer Deutscher Lehrerinnen, an Buttmann vom 18.9.1933: Beschwerde über staatliche Übergriffe, mit Beilagen: Ihre Schreiben an Schemm und Dr. Sablotny, NS-Lehrerbund; 133. Buttmanns Weisung an Ministerialrat Conrad, am 20.9.1933 über das Durchführungsgesetz bei ihm vorzutragen, mit Beilagen: Reichsgesetzblatt II Nr. 38 vom 18.9.1933: Konkordat zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Deutschen Reich; Reichsgesetzblatt I Nr. 99 vom 18.9.1933: Gesetz zur Durchführung des Reichskonkordats; 134. Bericht der Bayerischen Politischen Polizei (Heydrich) an das Reichsministerium des Innern vom 18.9.1933 über katholische Verbände mit Bemerkungen Pfundtners und der Weisung, darüber Frick vorzutragen (masch., 5 Bl. und Beilage: Rundschreiben des Neudeutschen Verbandes); 135. Erzbischof Gröber an Buttmann vom 20.9.1933: Angriffe in 'Alemanne' gegen ihn und seinen Klerus, Buttmanns Antwort vom 26.9.1933: Verspricht, Abhilfe zu schaffen; handschriftliche Notiz zum Vorgang; 136. J. Nattermann, Präsident des Katholischen Gesellenvereins, an Buttmann vom 20.9.1933: Angriffe gegen den Verein in Bayern, Buttmanns Antwort vom 26.9.1933: Verspricht, Abhilfe zu schaffen; 137. Bischof Bares an Buttmann vom 20.9.1933: Bitte um Termin für eine Besprechung über die katholische Presse mit Herren des Augustinusvereins, Buttmanns Antwort vom 21.9.1933: Termin: 23.9. laut handschriftlicher Notiz; 138. Pacelli an Buttmann vom 20.9.1933: Schlägt Rom als Treffpunkt für die nächsten Verhandlungen vor; 139. Menshausen an Buttmann vom 21.9.1933: Übersendet Abschrift von Bergens Telegramm an das Auswärtiges Amt vom 20.9.1933: Vorläufig keine Verhandlungen zwischen Pacelli und Buttmann; 140. Reichsarbeitsminister Seldte an den Bischof von Ermland vom 20.9.1933 (Abschrift): Geistliche Betreuung von Landhelfern; 141. Reichsministerium des Innern an die Treuhänder der Arbeit vom 22.9.1933: Antwort auf beiliegendem Schreiben vom 9.9.1933: Besprechung über das Reichskonkordat ist geplant, dabei wird auch über die katholische Presse im Rheinisch-Bergischen Kreis gesprochen werden, mit Beilage: Schreiben des Kreisleiters von Bergisch-Gladbach an den Treuhänder der Arbeit vom 8.9.1933; 142. Presseamt Groß-Berlin der NSDAP an Buttmann vom 23.9.1933: Empfiehlt Dr. Staab für die Besprechung über die katholische Presse; 143. Niederschrift über die Besprechung mit Bischof Bares und Pressevereinsvertretern vom 23.9.1933 (masch., 2 Bl., und Begleitschreiben des Augustinusvereins vom 28.9.1933); 144. Buttmann an Pacelli vom 23.9.1933: Erklärt sich bereit, zur nächsten Besprechung nach Rom zu kommen; 145. Staab, Schriftleiter der 'Germania', an Buttmann vom 25.9.1933: Katholische Presse, Buttmanns Antwort vom 26.9.1933; 146. Joh. M. Haw, Johannesbund, an Buttmann vom 26.9.1933: Einladung zur Tagung in Mainz vom 25.-29.10. mit Programm, Buttmanns Antwort vom 29.9.1933; 147. Nattermann, Katholischer Gesellenverein, an Buttmann vom 26.9.1933: Anordnung der Bayerischen Politischen Polizei gegen den Verein, Buttmanns Antwort vom 29.9.1933; 148. Buttmann an Menshausen, Auswärtiges Amt, vom 27.9.1933: Übersendung einer Liste von Konkordatsverletzungen; 149. Papen an Buttmann vom 27.9.1933: Empfiehlt Prof. Meinertz als Sachverständigen für Vollzugsfragen des Reichskonkordats, Buttmanns Antwort an von Papen vom 29.9.1933, Buttmans Brief an Meinertz vom 29.9.1933 (Abschriften); 150. Bischof Berning an Buttmann vom 27.9.1933 (2 Briefe mit gleichem Datum): Schwierigkeiten der katholischen Vereine und Jugendverbände in Bayern, mit Beilage: Bezirksamt Erding an alle Polizeistellen vom 22.9.1933; Buttmanns Antwort vom 29.9.1933.
Akten
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:40 MESZ
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