E 13/II Nr. 618
E 13/II Grundherr / Graphische Sammlung
Grundherr / Graphische Sammlung
1766
Simultandarstellung, welche sowohl die durch die Explosion in der Luft herumgeschleuderten Trümmer, als auch die 'fertige' Ruine zeigt. Das Unglück geschah am 12. September 1766 um 11 Uhr vormittags. Blick laut Windrose von Südosten. Im Hintergrund rechts das Wöhrder Schießhaus und dahinter der Steckleinsgarten (= Stöckels...). Links am Bildrand einige Häuser von Wöhrd. Buchstaben von A bis L mit Verweis auf Legende in Nr. 617. Erwähnt werden als Opfer: Der 51-jährige Pulvermeister Johann Leonhard Neuhäuser, und der 35-jährige Pulverarbeiter Augustin Mader.
Umfang/Beschreibung: Radierung 20,4 x 14,5 cm (Blatt)
Archivale
Indexbegriff Person: Mader, Augustin
Indexbegriff Person: Neuhäuser, Johann Leonhard
Indexbegriff Person: Stecher: Winterschmidt, Adam Wolfgang
Indexbegriff Person: Verfasser und/oder Verlag: Winterschmidt, Adam Wolfgang
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Graphische Sammlung
Indexbegriff Person: Neuhäuser, Johann Leonhard
Indexbegriff Person: Stecher: Winterschmidt, Adam Wolfgang
Indexbegriff Person: Verfasser und/oder Verlag: Winterschmidt, Adam Wolfgang
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Graphische Sammlung
Sperrgründe: Schutzmedium vorhanden: Digitalisat
Steckleinsgarten = Stöckelsgarten
Stöckelsgarten
Wöhrd, Pulvermühle
Wöhrd, Schießhaus
Unglück
Pulvermühle
Schießhaus
Vorstadt
Simultandarstellung
Explosion
Ruine
Windrose
Legende
Opfer
Todesopfer
Pulvermeister
Pulverarbeiter
Garten
Gärten bei Wöhrd
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:00 MESZ
Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International