In addition to the technically required cookies, our website also uses cookies for statistical evaluation. You can also use the website without these cookies. By clicking on "I agree" you agree that we may set cookies for analysis purposes. You can see and change your cookie settings here.
Vorbemerkung: Im Jahre 1949 wurden die damals im Staatsarchiv Ludwigsburg vorhandenen Akten des Forstamts a.O. Heidenheim von dem Archivangestellten Rolf Schmid geordnet und verzeichnet. Es handelte sich im wesentlichen um Akten, die in den Jahren 1904 - 1922 von der Forstdirektion an die Archivverwaltung abgegeben worden waren (insgesamt 208 Büschel). Weitere, seit 1849 von den Forstämter n.O. an das Staatsarchiv Ludwigsburg abgegebene Akten des Forstamts a.O. Heidenheim hat der Archivangestellte Tremel 1956 in das Schmid'sche Repertorium eingearbeitet. Hierbei wurden dem Bestand die ebenfalls neu eingekommenen Akten der dem Forstamt a.O. Heidenheim unterstellten Revierämter Aalen, Giengen, Herbrechtingen, Kapfenburg und Steinheim am Albuch als Anhang angeschlossen. Der gesamte Bestand F 107a umfaßt hiernach 422 Büschel (mit springenden Nummern für die Akten der Revierämter) in 3,7 lfd. m. Über Organisationsveränderungen im Bereich des Forstamts a.O. Heidenheim 1806 - 1902 hat R. Schmid für sein durch die vorliegende Neuverzeichnung überholtes Repertorium folgendes ermittelt: Das Oberforstamt Heidenheim bestand 1806 aus den mit reisigen Förstern besetzten Huten Aspach, Aufhausen, Bolheim, Fleinheim, Heubach, Irrmannsweiler, Nattheim, Oberkochen, Schnaitheim, Steinheim, Weilermerkingen, Zang und den von fußgehenden Förstern verwalteten Huten Ochsenberg und Hermaringen. Es umfasste 1808 nur noch die Huten Aufhausen, Bolheim, Dettingen, Herbrechtingen, Nattheim, Schnaitheim, Steinheim, Zang. Am 3. November 1810 erhielt das Oberforstamt Heidenheim die Huten Irrmannsweiler, Ober- und Unterkochen und Weilermerkingen vom aufgelösten Oberforstamt Aalen und die in den 1810 von Bayern abgetretenen Gebieten gebildeten Huten Anhausen, Dunstelkingen und Rötenbach; die Huten Bolheim und Dettingen wurden aufgelöst. Die Forstorganisation vom 7.6.1818, die den Dienstsitz des Forstamts nach Schnaitheim verlegte, ersetzte die bisherigen 13 Huten durch die Reviere Anhausen, Herbrechtingen (mit der vormaligen Hut Dunstelkingen), Schnaitheim (mit der vormaligen Hut Aufhausen), Steinheim, Zang. Aus der Forstorganisation vom 21.1.1822 (der Sitz des Forstamts war wieder nach Heidenheim verlegt worden) ging das Forstamt mit den Revieren Anhausen, Aufhausen, Herbrechtingen, Irrmannsweiler, Nattheim, Oberkochen, Schnaitheim, Steinheim, Zang hervor. Am 10. Okt. 1845 wurde das Revier Aufhausen dem Dienstsitz des Revierförsters entsprechend (seit 1832) in Revier Schnaitheim und das bisherige Revier Schnaitheim in Revier Heidenheim umbenannt. Das Revier Irrmannsweiler wurde am 18.6.1855 durch Zuteilung seiner Waldungen zu den Revieren Oberkochen, Steinheim und Zang aufgelöst. m 12.2.18666 wurde das Revier Anhausen, dem Dienstsitz des Revierförsters entsprechend, in Revier Bolheim und am 23. Dez.1867 das Revier Zang entsprechend dem Amtssitz des Revierförsters, in Revier Königsbronn umbenannt. In den Jahren 1875/77 erfolgte die Auflösung des Reviers Schnaitheim. Nach Aufhebung der Forstämter Söflingen und Zwiefalten 1883 (1. Okt.) wurden die Reviere Altheim und Langenau dem Forstamt Heidenheim zugeteilt. Durch die Forstorganisation von 1888 erhielt das Forstamt Heidenheim die Reviere Bopfingen und Kapfenburg vom Forstamt Ellwangen und trat die Reviere Altheim und Langenau an das neuerrichtete Forstamt Ulm ab. Am 1. April 1902 wurde das Forstamt a.O. Heidenheim aufgehoben. Seine Reviere Aalen, Bolheim, Bopfingen, Giengen, Heidenheim, Kapfenburg, Königsbronn, Nattheim, Oberkochen, Steinheim wurden selbständige Forstämter. Ludwigsburg, Dezember 1957 Dr. W. Grube
Nachtrag: Bü 953-960 wurden im Januar 1990 vom Forstamt Bopfingen an das Staatsarchiv Ludwigsburg abgegeben. Zur Geschichte des Reviers Weilermerkingen/Bopfingen siehe die Vorbemerkung im Repertorium zu FL 605/13 Forstamt n.O. Bopfingen. Weiterer Akten des Reviers befinden sich in den Beständen F 106 und F 108.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person who submitted a compensation claim for damage caused by Nazi persecution. If the application was submitted by a person other than the persecuted person, this other person is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecuted person, if there is one, is noted. In the sources, the persecuted person is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.