1359 November 1. Notariatsinstrument: Vor dem Dekan und dem versammelten Kapitel des Stifts Beckum in der Diözese Münster, dem urkundenden Notar und genannten Zeugen erscheint der Kleriker der Diözese Münster Borghardus Petri und erklärt für sich, seinen Vater Hermann und seine Brüder Adolph, Rechard und Arnold wie er schon vorher vor Konrad von Bremen (de Bremis), dem Propst zu Bramsche in der Diözese Osnabrück, als dem vom apostolischen Stuhl eingesetzten Richter über die ihm von einigen Lemgoer Bürgern zugefügten Angriffe und Gewalttätigkeiten erklärt hat: Er sei durch die Entscheidung des Propstes völlig zufriedengestellt, verzichte auf jegliche weitere Strafverfolgung und sage allem Streit und Zwist mit den Bürgern ab. Der in der gegenwärtigen Urkunde und einer anderen des Bramscher Propstes festgelegte Vergleich soll bei einer Strafe von 200 Mark Silber durch den Benediktinerbruder Petrus und Hermann Borghardi überwacht werden. Zeugen: Die ständigen Vikare in Beckum Henricus dictus Naghel, Gerhardus dictus Borghorst, Henricus dictus Dickenbergh; die Bürgermeister der Stadt Beckum Hunoldus dictus to der Smeden und Johannes dictus Bekere und der Richter daselbst Ludolfus de Andoppen. Geschrieben und beglaubigt von dem Notar Hinricus de Lyppia, Kleriker der Kölner Diözese.

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