Vertrag zwischen der Gemeinde Bonlanden einerseits und dem Rotischen Bauern zu Schellenaigen, sowie dem Ochsenhausischen Müller und Wirt zu Graben andererseits wegen Trieb und Tratt zu Bonlanden. Zu Schiedsleuten wurden von Abt Urban von Ochsenhausen ernannt: Prior Hieronymus Marstaller, Joachim Christoph Biel von Bielsberg und Ulrich Schweizer als Räte, Obervögte und Pfleger des Klosters zu Tannheim. Von Abt Balthasar von Rot: Prior Johann Feeg, Küster Johann Rothaim und Christoph Küenherr, Lizentiat beider Rechte, Rat und Amtsverwalter des Klosters. Diese entscheiden, daß die Weide wie von alters beachtet werden soll, legen die Grenzen des Viehtriebs fest und die Weideplätze, die dem Bauern Georg Mendler und dem Wirt Jakob Leger von der Gemeinde Bonlanden zugestanden werden. Siegler: Abt Johann von Ochsenhausen und Joachim von Rot (ihre Vorgänger sind über die Beilegung des Streites verstorben). Orig. Perg., 1 S. in Holzkapsel anh., gut erh., 1 S. fehlt.
Vollständigen Titel anzeigen
Vertrag zwischen der Gemeinde Bonlanden einerseits und dem Rotischen Bauern zu Schellenaigen, sowie dem Ochsenhausischen Müller und Wirt zu Graben andererseits wegen Trieb und Tratt zu Bonlanden. Zu Schiedsleuten wurden von Abt Urban von Ochsenhausen ernannt: Prior Hieronymus Marstaller, Joachim Christoph Biel von Bielsberg und Ulrich Schweizer als Räte, Obervögte und Pfleger des Klosters zu Tannheim. Von Abt Balthasar von Rot: Prior Johann Feeg, Küster Johann Rothaim und Christoph Küenherr, Lizentiat beider Rechte, Rat und Amtsverwalter des Klosters. Diese entscheiden, daß die Weide wie von alters beachtet werden soll, legen die Grenzen des Viehtriebs fest und die Weideplätze, die dem Bauern Georg Mendler und dem Wirt Jakob Leger von der Gemeinde Bonlanden zugestanden werden. Siegler: Abt Johann von Ochsenhausen und Joachim von Rot (ihre Vorgänger sind über die Beilegung des Streites verstorben). Orig. Perg., 1 S. in Holzkapsel anh., gut erh., 1 S. fehlt.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 486 U 877
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 486 Rot an der Rot, Prämonstratenserkloster
Rot an der Rot, Prämonstratenserkloster >> Urkunden >> VIII. Beziehungen zu den Untertanen >> 3. Verträge der Gemeinden oder Untertanen des Klosters >> Bonlanden
1616 April 12
Urkunden
Biel von Bielsberg, Joachim Christoph; Junker, Obervogt, Ochsenhausen, Tannheim
Küenherr, Christoph, aus Erolzheim, Lizentiat beider Rechte, Amtsverwalter, Rot, rechbergischer Rat und Pfleger, Kollmünz
Leger, Jakob, Müller, Wirt, Graben
Mendler, Georg (Jörg), Schelleneigen
Ochsenhausen, Hieronymus Marstaller; Prior
Ochsenhausen, Urban Mayer; Abt, 1575-1613
Rot an der Rot, Balthasar Held; Abt, (1591-1611)
Rot an der Rot, Johannes Feeg; Prior
Rotheim, Johannes, Küster, Rot
Schweitzer (Schweizer), Ulrich, ochsenhausischer Rat und Pfleger, Obervogt, Tannheim
Graben = Grabenmühle : Berkheim BC
Schelleneigen : Berkheim BC
Tannheim BC; Kloster
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:29 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)
- Neuwürttembergische Herrschaften vor 1803/1806-1810 (Tektonik)
- Bistümer, Stifte, Klöster und Pfarreien (Tektonik)
- Augustinerkloster Kreuzlingen - Restituierte Klöster (Tektonik)
- Rot an der Rot, Prämonstratenserkloster (Bestand)
- Urkunden (Gliederung)
- VIII. Beziehungen zu den Untertanen (Gliederung)
- 3. Verträge der Gemeinden oder Untertanen des Klosters (Gliederung)
- Bonlanden (Gliederung)