Reichstagssachen von 1691
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Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, La 50 Bü 40
Landesarchiv Baden-Württemberg, Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, La 50 Reichstagsakten
Reichstagsakten >> Reichstagsakten bis 1699
1691
Enthält nach dem Altrepertorium: Regensburgische Reichstagskommunicata, von Johann Christoph Vendler, dem Konsulenten und Abgesandten der Stadt Regensburg daselbst, also communiciert und der Anfang den 4. Feburaur 1691 gemacht worden. Wobei allerhand feine leswürdige Sachen und Zeitungen, was hin und her im Reich und sonst in Kriegs- und auch Staatshändeln passiert. Davon etwa zu bemerken
1. Der langwührige Streit und disputes, so sich über die Legimitation des Prinzipalabgesandten des Hauses Österreich, Graf von Lamberg, erhoben.
2. Kaiserliches Kommissionsdekret in der fürstlich Würzburgischen Steuersache (vid. N. 10).
3. Die schwedische angebotene Mediation, mit Frankreich wieder den Frieden zu stiften (vid. N. 24, 112, 114, 123).
4. Die Teilung der Grafschaft Wertheim (vid. N. 25, 75, 130-132).
5. Bulla Alexandri S. Papae gegen jura Regalia a Gallia gegen Pontificem usurpata.
6. Matrikular-Moderation des Fürsten von Waldeck ratione der Grafschaft Pyrmont.
7. Verschiedene Schreiben, Remonstrationes, Bedenken und Vorstellungen puncto der Schweizer Neutralität.
8. Die von Savoyen gesuchte deliberierte und bekommene Volkhilfe gegen Frankreich.
9. Protestation und Reservation der mehrern Fürsten und Stände des Reichs gegen dasjenige, so bei letzterer römischen Königswahl zu Augsburg vom kurfürstlichen Collegio zum Präjudiz der Fürsten und Stände des Reichs vorgenommen worden.
10. Den von Dänemark suchenden Elbzoll (Nr. 65).
11. Notifikation des Fürsten von Waldeck, dass er Meister des Johanniter-Ordens worden.
12. Die Translocation des Kammergerichts, wozu Dinkelsbühl, auch Schweinfurt, in Vorschlag kommen.
13. Rezess zwischen dem Kaiser und Kursachsen wegen des heurigen Feldzugs.
14. Kurbrandenburgische Kopfsteuer (Nr. 137).
15. Deklaration von den Herren Catholicis betreffend die von den Evangelischen gefasste Suspicion, ob wollte man den König Wilhelm von England von einem künftigen Frieden Katholischer Seiten ausschließen (Nr. 153).
16. Vorschlag, wie man im Reich eine Armee von 120000 Mann halten könne (Nr. 162).
17. Reichsgutachten puncto Securitatis publicae (Nr. 175-178).
18. Dänische Protestation, kraft deren selbige Krone widerspricht, dass Hamburg eine immediate Reichsstadt sei (Nr. 179).
19. Was im Münzwesen langwührig beratschlagt, aber doch nicht ausgemacht worden.
20. Relation von Eroberung der Stadt Mons im Hennegau an Frankreich (Nr. 82).
1. Der langwührige Streit und disputes, so sich über die Legimitation des Prinzipalabgesandten des Hauses Österreich, Graf von Lamberg, erhoben.
2. Kaiserliches Kommissionsdekret in der fürstlich Würzburgischen Steuersache (vid. N. 10).
3. Die schwedische angebotene Mediation, mit Frankreich wieder den Frieden zu stiften (vid. N. 24, 112, 114, 123).
4. Die Teilung der Grafschaft Wertheim (vid. N. 25, 75, 130-132).
5. Bulla Alexandri S. Papae gegen jura Regalia a Gallia gegen Pontificem usurpata.
6. Matrikular-Moderation des Fürsten von Waldeck ratione der Grafschaft Pyrmont.
7. Verschiedene Schreiben, Remonstrationes, Bedenken und Vorstellungen puncto der Schweizer Neutralität.
8. Die von Savoyen gesuchte deliberierte und bekommene Volkhilfe gegen Frankreich.
9. Protestation und Reservation der mehrern Fürsten und Stände des Reichs gegen dasjenige, so bei letzterer römischen Königswahl zu Augsburg vom kurfürstlichen Collegio zum Präjudiz der Fürsten und Stände des Reichs vorgenommen worden.
10. Den von Dänemark suchenden Elbzoll (Nr. 65).
11. Notifikation des Fürsten von Waldeck, dass er Meister des Johanniter-Ordens worden.
12. Die Translocation des Kammergerichts, wozu Dinkelsbühl, auch Schweinfurt, in Vorschlag kommen.
13. Rezess zwischen dem Kaiser und Kursachsen wegen des heurigen Feldzugs.
14. Kurbrandenburgische Kopfsteuer (Nr. 137).
15. Deklaration von den Herren Catholicis betreffend die von den Evangelischen gefasste Suspicion, ob wollte man den König Wilhelm von England von einem künftigen Frieden Katholischer Seiten ausschließen (Nr. 153).
16. Vorschlag, wie man im Reich eine Armee von 120000 Mann halten könne (Nr. 162).
17. Reichsgutachten puncto Securitatis publicae (Nr. 175-178).
18. Dänische Protestation, kraft deren selbige Krone widerspricht, dass Hamburg eine immediate Reichsstadt sei (Nr. 179).
19. Was im Münzwesen langwührig beratschlagt, aber doch nicht ausgemacht worden.
20. Relation von Eroberung der Stadt Mons im Hennegau an Frankreich (Nr. 82).
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
14.11.2025, 10:23 MEZ