Canditt, Hugo (Bestand)
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VI. HA, Nl Canditt, H.
Tektonik >> NICHTSTAATLICHE PROVENIENZEN >> Firmen, Familien und Personen >> Personen >> Staats- bzw. Kommunal-Beamte und -Bediente >> Ministerialbeamte und Mitarbeiter in nachgeordneten Ressorts >> Justiz (bes. Richter)
Laufzeit: 1925 - 1972
Findmittel: Datenbank; Findbuch, 1 Bd.
Bestandsbeschreibung: Lebensdaten: 1881 - 1973
Der Nachlass von Hugo Canditt, Vizepräsident a.D., wurde dem Geheimen Staatsarchiv 1974 von Frau Anna Hassel als Geschenk (Akz. 31/1985) übergeben.
Es handelt sich hierbei um den literarischen Nachlassteil, der aus Gedichten und Prosa besteht, die von Canditt verfasst wurden.
Andere Briefpartner bzw. Literaten wurden besonders hervorgehoben.
Berlin, Februar 1985
Heidemarie Nowak
Lebenslauf
(vgl. Hans-Georg Wormit: Hugo Canditt zum Gedenken. Er war ein Preuße in Geist und Tat. In: Das Ostpreußenblatt. Jg. 1973. Folge 35 vom 1. Sept. S. 15)
16. April 1881 geboren in Marienburg
Vater: Bäckermeister
Besuch des Gymnasiums in Marienburg
Studium der Rechte
dann Justizdienst, später die Verwaltungslaufbahn
1920-1925 Vertreter des Polizeipräsidenten in Kiel
1925-1930 Wirtschaftsdezernent bei der Regierung in Köln
Oberverwaltungsgerichtsrat am Preuß. Oberverwaltungsgericht, Berlin
1933 Entfernung aus allen öffentlichen Ämtern wegen seiner demokratischen Haltung
1933-1945 Tätigkeiten in Ostpreußen u.a. am Bezirksverwaltungsgericht in Königsberg
nach 1945 Vizepräsident des Landesverwaltungsgerichts
2. August 1973 gestorben in Kiel
Zitierweise: GStA PK, VI. HA, Nl Canditt, H.
Bestandsbeschreibung: Lebensdaten: 1881 - 1973
Der Nachlass von Hugo Canditt, Vizepräsident a.D., wurde dem Geheimen Staatsarchiv 1974 von Frau Anna Hassel als Geschenk (Akz. 31/1985) übergeben.
Es handelt sich hierbei um den literarischen Nachlassteil, der aus Gedichten und Prosa besteht, die von Canditt verfasst wurden.
Andere Briefpartner bzw. Literaten wurden besonders hervorgehoben.
Berlin, Februar 1985
Heidemarie Nowak
Lebenslauf
(vgl. Hans-Georg Wormit: Hugo Canditt zum Gedenken. Er war ein Preuße in Geist und Tat. In: Das Ostpreußenblatt. Jg. 1973. Folge 35 vom 1. Sept. S. 15)
16. April 1881 geboren in Marienburg
Vater: Bäckermeister
Besuch des Gymnasiums in Marienburg
Studium der Rechte
dann Justizdienst, später die Verwaltungslaufbahn
1920-1925 Vertreter des Polizeipräsidenten in Kiel
1925-1930 Wirtschaftsdezernent bei der Regierung in Köln
Oberverwaltungsgerichtsrat am Preuß. Oberverwaltungsgericht, Berlin
1933 Entfernung aus allen öffentlichen Ämtern wegen seiner demokratischen Haltung
1933-1945 Tätigkeiten in Ostpreußen u.a. am Bezirksverwaltungsgericht in Königsberg
nach 1945 Vizepräsident des Landesverwaltungsgerichts
2. August 1973 gestorben in Kiel
Zitierweise: GStA PK, VI. HA, Nl Canditt, H.
Umfang: 0,5 lfm (399 VE); Angaben zum Umfang: 0,5 lfm (399 VE)
Bestand
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
19.08.2025, 12:19 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz
- Tektonik
- NICHTSTAATLICHE PROVENIENZEN (Tektonik)
- Firmen, Familien und Personen (Tektonik)
- Personen (Tektonik)
- Staats- bzw. Kommunal-Beamte und -Bediente (Tektonik)
- Ministerialbeamte und Mitarbeiter in nachgeordneten Ressorts (Tektonik)
- Justiz (bes. Richter) (Tektonik)
- Canditt, Hugo (Bestand)