Erben des verstorbenen Reinhard Vogt, bekannt Franz Dietrich, Johann Jost Finster, Johann Jacob Roth, Steinbrücken gegen Nassau-dillenburgische Regierung, Heinrich Ludwig Parcus, Amtmann zu Ewersbach, Maria Frank, Ehefrau des Johann Frank, Steinbrücken
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1997
1 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> 1 Nassauische Akten >> 1.1 Prozessakten
(1727-) 1739-1742 (-1749)
Enthält: Diverse vorinstanzliche Urteile (ab 1727)
Zivilprozessakte
Weitere Angaben (Prozessakte): Sachverhalt: Anspruch darauf, in der durch mehrere rechtskräftige Urteile der Jahre 1727-1732 entschiedenen Streitsache um den Nachlaß des verstorbenen Arnd Hubnagel keine weiteren Erkenntnisse zu fällen und die später ergangenen Urteile des Jahres 1738 aufzuheben, da der hubnagelsche Nachlaß unter den Kindern Franz, Appolonia und Anna Elisabeth Hubnagel zu gleichen Teilen verteilt worden war und der weitergehende Anspruch des verstorbenen Soldaten Franz Hubnagel, der seinen Nachlaßteil seiner Nichte, der bekl. Maria, verheiratete Frank geschenkt hatte, vorinstanzlich rechtskräftig abgeschlagen worden war und somit die bekl. Frank keine weiteren Ansprüche gegen die Kläger als Erben der verstorbenen Anna Elisabeth geb. Hubnagel, verheiratete Vogt als Inhaber des übrigen Nachlasses machen kann, wogegen die Beklagten einwenden, dass die vorinstanzlichen, die Ansprüche der Beklagten negierenden Urteile nicht rechtskräftig waren und eine Erbverteilung nicht stattgefunden hatte, sondern Vogt den gesamten Nachlaß an sich gezogen hatte
pre: Nassau-dillenburgisches Amt Ewersbach 1727
pre: Nassau-dillenburgische Regierung 1727
pre: RKG 1739
pre: Nassau-dillenburgisches Amt Ewersbach 1727
pre: Nassau-dillenburgische Regierung 1727
pre: RKG 1739
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:07 MESZ