B-C Disc, 93
B-C Disc Causae Discussionum (Zwangsversteigerungen)
Causae Discussionum (Zwangsversteigerungen) >> 1601-1700
1621 - 1627
Enthält: Schuldner: † Herman Benneman (Bennickman, Benneking), verheiratet gewesen mit Anna Schonebeck. Haus: Zwischen Frauentor und dem Hause des Schmiedes Diedrich Schmeding. Frühere Eigentümer: Herman Niehoff, 1534 Pelzer Herman Schonnebeck, später dessen Sohn Ratsherr Johan Schonebeck (Vater der Frau des Schuldners), verheiratet mit Maria Pottken. Gläubiger: Maria Wilkinghoff, Witwe des Schmiedes Martin Röleving; Johan Röleving (Roling) und dessen Ehefrau Elisabeth in Nordwalde, Eltern des Martin R.; Alderman Henrich Meiners, verheiratet mit Anna Degens, Witwe Wilde gen. Hartman und deren Sohn Georg Wilde, vertreten durch seinen Vormund Niklas Bäcken; Johan Torner; Vikar Dietrich Morrien als Werkmeister des Doms; Thomas Egbers junior; Else Brüning, Witwe des Bernard Bauman; Elisabeth Schonebeck, Tochter des Ratsherrn Johan Schonebeck und Witwe des Dietrich Gokeman; Wessel Luering in der Bergstraße; Herman Iserman, Vikar an St. Ludgeri; das Kloster Niesing; die Witwe des Peter Varwick; die Kirche zu Appelhülsen, vertreten durch den Pastor Johan Rose; die Armen im "Prußenhaus" (Armenhaus Preussen), vertreten durch die Provisoren Dietrich Neuhaus und Gerhard Aldrup; Johan Heselman; die Armen zu Kinderhaus, vertreten durch die Provisoren Dr. Bernhard Leisting und Lic. Reiner Ketwich: Hufschmied Johan Wilckinghoff und dessen Ehefrau Elsa Niehoff; Gerhard Varwick und Berndt Ostenfeldt als Erben des Gerdt Ostenfeldt; Henrich Trippelvoet als Provisor des Almosenkorbs Überwasser. Anlagen (in Abschrift und Or.): 1. 1610 Dezember 12: Darlehensvertrag. 2. 1618 Juli 18: Rentverkauf. 3. 1474 in festo corporis Christi (Juni 9): Rentverkauf.
Archivale
Verweis: zugehörig Nrn. 136 und 225.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:57 MEZ
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