Stift St. Marien
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01.01.02 A, A 4322
Ki 107
01.01.02 A [S 1] 01 Stadt Lemgo bis 1932
[S 1] 01 Stadt Lemgo bis 1932 >> 2.04 Kirchliche Sachen >> 2.04.08 Stift St. Marien
1468 - 1699
Enthält: Abschrift der Uk. Nr. 614/615 betr. 2 Stadtrentenbriefe beim Heilig Geist an der Neustadt 1468; Ländereien und Wiesen auf der Goldbreite und am Hoppenkamp betr. 1589; Erbmeierstätt. Land auf dem Kröppelsiek betr. 1594; Schuldklage gegen Cordt Brockhausen wegen erbmeierstätt. Land 1598; Pachtschuld Dietrich Corveys betr. 1598; Zinsquittung des Klosters von 300 Taler Kapital bei der Stadt (Priorissa Margarete Kleinsorge) 1598; Kämpe. Zuschläge und Schweinehude betr. 1591-1699; Wwe. Engelbert Grote geb. Prött gegen Kloster betr. Stiftszehnten (M 156) 1606; Kloster gegen Cordt Brockhausen betr. Pacht 1608; Jobst Isth und dessen Schulden betr. 1610-1611; Krankheit (Aussatz) einer Conventualin betr. 1611; Zinsquittung von 100 Reichstaler bei der Stadt (Priorissa Catrina Reineking) 1619 und 1620; Schuldverschreibung in Dietrich Grothen Haus und Hof auf der Bawstrate hinter dem Kloster betr. 1622; Zinsquittung von 200 Reichstaler Kapital bei der Stadt Lemgo 1623; Conventuales gegen Henrich Vahle (Untergerichtsprotokoll) Vergl. Prozeßakten M 48/1602, M 5/1661, M 56/1661, M 143/1675 ff., 1625; Conventuales gegen Hermann Dröge (Am Untergericht) 1625; Conventuales gegen Hermann Möller betr. einen Garten (Am Gogericht) M 6, 1629
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:24 MEZ