Vermerk auf der Rückseite: Anno 1614 den 21. // Augusti seindt Wilhelm // von Ratingen und Steingen // eheleut dahieren und // haben nach irer beider // tohtt daß capitall nemblich // funffzig thaler den // armen hieselbsten // donirt und gegeben // Henricus Goch manu propria
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4-100-2 Hubertus Hosptital. Urkunden Hubertus Hosptital. Urkunden
Hubertus Hosptital. Urkunden >> Transkription: Wir Mullen Wilhelm unnd Steintgen Eheleut // thun kundt und bekennen hiemit offentlich // gegen menniglich bezeugende, das wir rechter // bekentlicher scholt verhafft, schuldigh unnd // zu thun seindt den erbarn Wilhelmen von // Ratingen und Christinen Mintgens Eheleuten // die summa von funffzigh thalern hieselbsten // ganghbarer wehrungh jeden thaler ad zwey // und funffzigh albus gerechet. Beredenn // und versprechen demnach gemelten eheleuten // oder dern erben von undengenannten dato uber // ein jahr und also jedes jahrs biß auff zeitt // der abloßen dreyund ein halb ort obgemelter // thaler ahn statt der pension zu geben unnd // wollzubezahlen. Und solcher bezahlungh zu // mehrer sicherheit zu beschehen setzen wir // genannten eheleuten zu einem gewißen under // pfandt unsere drey morgen landts bei dem // keeß ahn der Dycker Heggen gelegen, mitt einer // seiten Arndten uff der Weschlacken, mit // der andern seiten Heinrichen uff der Schlenc- // ken, mit einem haubtt Unken Becken // mitt dem andern haubtt obgemelte dycke /7 Hecke nichts darvon ab noch auß gescheiden // gestalt im fall mißbezahlungh (welche doch // gliebts Gott nitt beschehen noch zubesorgen // sein solle) sich darahn so woll der haubttsumme // hinderstendigen pensionen als auch deßwegen // ahngewendter kosten schaden und interesse dhafern // einige auffgangen oder erlitten wehren biß // zu genugsamer entrichtungh und vollkommer // bezahlungh haben zu erholen und thun unns // deßfals begeben aller beneficien, privilegien, // beider geistlichen und weltlichen rechtenn // insonderheitt aber des beneficij senatus consulto- // rum velleiani item exceptionis dotis, non // numerata pecuniae, doli mali, rei non sic // gestae bevohr ab aber der exception das kein // gemein urrrzich tughlich es sein dan ein be- // sonder vorgangen und dergleichen mehr anden // wer die auch nhamen haben oder gnant werden // nochten, doch ist zwischen beidts vergliechen // dafern wir solcher pfennungen lenger nitt // bedurfftigh auch sie eheleut dern lenger nit // entrhaten wollen das einer dem anderen // solches ein viertheill jahrs zuvor auff [...] // ankundigen solle. Alles ohn gefehrde und arge // list. deßen zu urkundt haben wir denn // ehrenhafften Heinrichen von Goch, Gericht- // schreibern hieselbsten zu Dußeldorff diese handt- // schrifft anderer seiner geschefft halber durch seinene amamienhem geschrieben zu under- // schreiben gebetten. Welches derselb auch // jedoch sich und den seinigen ohn schaden unwei- // gerlich gethan. Geschehen zu Dußeldorff // auff den irsten tagh januarij des sechße- // henhondersten und sechsten jahrs. // Henricus Goch manu propria
1614 August 21
Urkunden
Transkription: Wir Mullen Wilhelm unnd Steintgen Eheleut // thun kundt und bekennen hiemit offentlich // gegen menniglich bezeugende, das wir rechter // bekentlicher scholt verhafft, schuldigh unnd // zu thun seindt den erbarn Wilhelmen von // Ratingen und Christinen Mintgens Eheleuten // die summa von funffzigh thalern hieselbsten // ganghbarer wehrungh jeden thaler ad zwey // und funffzigh albus gerechet. Beredenn // und versprechen demnach gemelten eheleuten // oder dern erben von undengenannten dato uber // ein jahr und also jedes jahrs biß auff zeitt // der abloßen dreyund ein halb ort obgemelter // thaler ahn statt der pension zu geben unnd // wollzubezahlen. Und solcher bezahlungh zu // mehrer sicherheit zu beschehen setzen wir // genannten eheleuten zu einem gewißen under // pfandt unsere drey morgen landts bei dem // keeß ahn der Dycker Heggen gelegen, mitt einer // seiten Arndten uff der Weschlacken, mit // der andern seiten Heinrichen uff der Schlenc- // ken, mit einem haubtt Unken Becken // mitt dem andern haubtt obgemelte dycke /7 Hecke nichts darvon ab noch auß gescheiden // gestalt im fall mißbezahlungh (welche doch // gliebts Gott nitt beschehen noch zubesorgen // sein solle) sich darahn so woll der haubttsumme // hinderstendigen pensionen als auch deßwegen // ahngewendter kosten schaden und interesse dhafern // einige auffgangen oder erlitten wehren biß // zu genugsamer entrichtungh und vollkommer // bezahlungh haben zu erholen und thun unns // deßfals begeben aller beneficien, privilegien, // beider geistlichen und weltlichen rechtenn // insonderheitt aber des beneficij senatus consulto- // rum velleiani item exceptionis dotis, non // numerata pecuniae, doli mali, rei non sic // gestae bevohr ab aber der exception das kein // gemein urrrzich tughlich es sein dan ein be- // sonder vorgangen und dergleichen mehr anden // wer die auch nhamen haben oder gnant werden // nochten, doch ist zwischen beidts vergliechen // dafern wir solcher pfennungen lenger nitt // bedurfftigh auch sie eheleut dern lenger nit // entrhaten wollen das einer dem anderen // solches ein viertheill jahrs zuvor auff [...] // ankundigen solle. Alles ohn gefehrde und arge // list. deßen zu urkundt haben wir denn // ehrenhafften Heinrichen von Goch, Gericht- // schreibern hieselbsten zu Dußeldorff diese handt- // schrifft anderer seiner geschefft halber durch seinene amamienhem geschrieben zu under- // schreiben gebetten. Welches derselb auch // jedoch sich und den seinigen ohn schaden unwei- // gerlich gethan. Geschehen zu Dußeldorff // auff den irsten tagh januarij des sechße- // henhondersten und sechsten jahrs. // Henricus Goch manu propria
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:13 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Stadtarchiv Düsseldorf (Archivtektonik)
- *4 Nachlässe, Deposita, Fremdarchive (Tektonik)
- Hubertus Hospital (Tektonik)
- Hubertus Hosptital. Urkunden (Bestand)
- Transkription: Wir Mullen Wilhelm unnd Steintgen Eheleut // thun kundt und bekennen hiemit offentlich // gegen menniglich bezeugende, das wir rechter // bekentlicher scholt verhafft, schuldigh unnd // zu thun seindt den erbarn Wilhelmen von // Ratingen und Christinen Mintgens Eheleuten // die summa von funffzigh thalern hieselbsten // ganghbarer wehrungh jeden thaler ad zwey // und funffzigh albus gerechet. Beredenn // und versprechen demnach gemelten eheleuten // oder dern erben von undengenannten dato uber // ein jahr und also jedes jahrs biß auff zeitt // der abloßen dreyund ein halb ort obgemelter // thaler ahn statt der pension zu geben unnd // wollzubezahlen. Und solcher bezahlungh zu // mehrer sicherheit zu beschehen setzen wir // genannten eheleuten zu einem gewißen under // pfandt unsere drey morgen landts bei dem // keeß ahn der Dycker Heggen gelegen, mitt einer // seiten Arndten uff der Weschlacken, mit // der andern seiten Heinrichen uff der Schlenc- // ken, mit einem haubtt Unken Becken // mitt dem andern haubtt obgemelte dycke /7 Hecke nichts darvon ab noch auß gescheiden // gestalt im fall mißbezahlungh (welche doch // gliebts Gott nitt beschehen noch zubesorgen // sein solle) sich darahn so woll der haubttsumme // hinderstendigen pensionen als auch deßwegen // ahngewendter kosten schaden und interesse dhafern // einige auffgangen oder erlitten wehren biß // zu genugsamer entrichtungh und vollkommer // bezahlungh haben zu erholen und thun unns // deßfals begeben aller beneficien, privilegien, // beider geistlichen und weltlichen rechtenn // insonderheitt aber des beneficij senatus consulto- // rum velleiani item exceptionis dotis, non // numerata pecuniae, doli mali, rei non sic // gestae bevohr ab aber der exception das kein // gemein urrrzich tughlich es sein dan ein be- // sonder vorgangen und dergleichen mehr anden // wer die auch nhamen haben oder gnant werden // nochten, doch ist zwischen beidts vergliechen // dafern wir solcher pfennungen lenger nitt // bedurfftigh auch sie eheleut dern lenger nit // entrhaten wollen das einer dem anderen // solches ein viertheill jahrs zuvor auff [...] // ankundigen solle. Alles ohn gefehrde und arge // list. deßen zu urkundt haben wir denn // ehrenhafften Heinrichen von Goch, Gericht- // schreibern hieselbsten zu Dußeldorff diese handt- // schrifft anderer seiner geschefft halber durch seinene amamienhem geschrieben zu under- // schreiben gebetten. Welches derselb auch // jedoch sich und den seinigen ohn schaden unwei- // gerlich gethan. Geschehen zu Dußeldorff // auff den irsten tagh januarij des sechße- // henhondersten und sechsten jahrs. // Henricus Goch manu propria (Archivale)