Der Metzger Adam Hömer und seine Ehefrau Katharina, beide wohnhaft in Veitshöchheim, verkaufen Abt Eucharius [Weiner] und dem Konvent des Klosters St. Stephan in Würzburg einen jährlichen Zins von 4 neuen Pfennigen. Der Zins gefällt von einem freieigenen Weinberg in der Gemarkung Veitshöchheim. Die Verkäufer haben dafür von den Käufern 2 Malter Roggen (korn) erhalten. Sie übergeben diesen daher den Weinberg und erhalten ihn gegen Entrichtung des jährlichen Zinses und des üblichen Handlohns zu Zinslehen zurück. Zeuge: Matthäus Freund, Schultheiß zu Veitshöchheim. Es siegelt der öffentliche Notar Philipp Friedrich Agricola mit seinem Signet. Aussteller: Adam und Katharina Hömer. Empfänger: Kloster St. Stephan
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Der Metzger Adam Hömer und seine Ehefrau Katharina, beide wohnhaft in Veitshöchheim, verkaufen Abt Eucharius [Weiner] und dem Konvent des Klosters St. Stephan in Würzburg einen jährlichen Zins von 4 neuen Pfennigen. Der Zins gefällt von einem freieigenen Weinberg in der Gemarkung Veitshöchheim. Die Verkäufer haben dafür von den Käufern 2 Malter Roggen (korn) erhalten. Sie übergeben diesen daher den Weinberg und erhalten ihn gegen Entrichtung des jährlichen Zinses und des üblichen Handlohns zu Zinslehen zurück. Zeuge: Matthäus Freund, Schultheiß zu Veitshöchheim. Es siegelt der öffentliche Notar Philipp Friedrich Agricola mit seinem Signet. Aussteller: Adam und Katharina Hömer. Empfänger: Kloster St. Stephan
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden 968
StA Würzburg: Würzburger Urkunden 76 / 173
Registratursignatur/AZ: n 3 (18. Jh.)
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1675 Dezember 14, Würzburg
Papier
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Philipp Friedrich Agricola;aufgedrücktes rotes Lacksiegel, gut erhalten
Überlieferung: Original
Ausstellungsort: Würzburg
Literatur: Repertorium: Rep. 1, Bd. 6, S. 505
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangabe (17./18. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Überlieferung: Original
Ausstellungsort: Würzburg
Literatur: Repertorium: Rep. 1, Bd. 6, S. 505
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangabe (17./18. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Hömer, Adam, Veitshöchheim, Metzger
Hömer, Katharina, Veitshöchheim
Weiner, Eucharius, Würzburg, Kloster St. Stephan, Abt
Sauer, Georg, Veitshöchheim
Freund, Matthäus, Veitshöchheim, Schultheiß
Agricola, Philipp Friedrich, Notar, öffentlicher
Veitshöchheim (Lkr. Würzburg), Metzger
Veitshöchheim (Lkr. Würzburg), Weinberg
Veitshöchheim (Lkr. Würzburg), Flurnamen
Veitshöchheim (Lkr. Würzburg), Anlieger
Veitshöchheim (Lkr. Würzburg), Schultheiß
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Abt
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Konvent
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 09:55 MESZ
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