Geldstiftung Tilmann Voszals zum Ankauf von Gütern und Gefällen in Dillich
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Urk. 18, 364
Urk. 18, Urk. A II Kl. Cappel 1363 August 23
Urk. 18 Kloster Spieskappel - [ehemals: A II]
Kloster Spieskappel - [ehemals: A II] >> 1360-1364
1363 August 23
Ausf. Perg. - Sg. fehlen, 2 Einschnitte vorh.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Actum et datum anno domini 1363 in vigilia sancti Bartholomei apostoli
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Abt Heinrich, Prior und Konvent des Stifts Cappel Prämonstratenserordens bekunden, daß Tilmann Voszal (Fozagil), Pleban in Waßmuthshausen (Wasmudishusen) und Rektor des Antoniusaltars in der Pfarrkirche zu Homberg aus frommem Sinn und besonderer Gunst ihnen 30 lb. Hessischer d. bezahlt habe für 2 lb.d. der gleichen W. jährlichen Zinses, wovon sie Güter und Einkünfte im Dorf Dillich (Dyliche) gekauft hätten. Die Ausst. sind mit Tilmann übereingekommen, ihm als Gegenleistung in künftigen Jahren jeweils zu Martini Einkünfte von 2 Hessischen lb. aus ihren Zinsen in Homberg und umliegenden Dörfern zuzuweisen. Nach Tilmanns Tod soll die genannte Rente Prior und Konvent auf ewig dienen, so daß diese gemäß seiner Anordnung das Totenoffizium zu seinem, seiner Eltern, Brüder und Schwestern Seelenheil feiern sollen. Der Pietanzmeister (magister pytancie) soll von den besagten Einkünften dem Konvent die Pietanz zukommen lassen.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (15.Jh.) Item iii talenta denariorum de Dylch
Vermerke (Urkunde): Zeugen: ---
Vermerke (Urkunde): Siegler: die Ausst. (Abt und Konvent)
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: ---
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.182 f.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Abt Heinrich, Prior und Konvent des Stifts Cappel Prämonstratenserordens bekunden, daß Tilmann Voszal (Fozagil), Pleban in Waßmuthshausen (Wasmudishusen) und Rektor des Antoniusaltars in der Pfarrkirche zu Homberg aus frommem Sinn und besonderer Gunst ihnen 30 lb. Hessischer d. bezahlt habe für 2 lb.d. der gleichen W. jährlichen Zinses, wovon sie Güter und Einkünfte im Dorf Dillich (Dyliche) gekauft hätten. Die Ausst. sind mit Tilmann übereingekommen, ihm als Gegenleistung in künftigen Jahren jeweils zu Martini Einkünfte von 2 Hessischen lb. aus ihren Zinsen in Homberg und umliegenden Dörfern zuzuweisen. Nach Tilmanns Tod soll die genannte Rente Prior und Konvent auf ewig dienen, so daß diese gemäß seiner Anordnung das Totenoffizium zu seinem, seiner Eltern, Brüder und Schwestern Seelenheil feiern sollen. Der Pietanzmeister (magister pytancie) soll von den besagten Einkünften dem Konvent die Pietanz zukommen lassen.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (15.Jh.) Item iii talenta denariorum de Dylch
Vermerke (Urkunde): Zeugen: ---
Vermerke (Urkunde): Siegler: die Ausst. (Abt und Konvent)
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: ---
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.182 f.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ