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Die von dem Regierungsvormund befohlene Einreichung tabellarischer Verzeichnisse von Herzoglich Köthener Hof- und anderen Diener, Pensionierten usw.
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Abteilung Köthen >> C Innere Landesangelegenheiten >> C 5 Die Landesbehörden, ihre Einrichtung, Geschäftsgang, an sie erlassene Befehle >> C 5h Die Beamten im Allgemeinen
1818
Enthält v.a.: Übersichten der Besoldungen und Emolumente der herzoglichen Bediensteten, namentlich aufgeführt sind (in Klammern Angaben zum Lebens- und Dienstalter):
Regierung: Ludwig Lebrecht Vierthaler, Regierungspräsident und Mitglied der Kriegskommission (55, 28); Johann Wilhelm Christian Kohl, Regierungsrat, Konsistorialpräsident und Mitglied der Kriegskommission (45, 24); Ludwig Gustav Bäntsch, Regierungsrat, Mitglied der Kriegskommission (44, 23 ); Karl Friedrich Ferdinand Beyer, Assistenzrat, Mitglied der Regierung und des Konsistoriums (28, 7); Friedrich Moritz Pasor, Regierungsassessor (30, 7 1/2); Carl August Vierthaler, Herzoglicher Rat, Expedierender Regierungs-, Konsistorial- und Lehns-Sekretär (35, 13); Albert Vierthaler, Regierungs-Kanzlei-Sekretär und expedierender Sekretär der Kriegskommission (24, 1/2); Karl Christian Schettler, Regierungskanzlist (26, 2 1/2); August Isensee, Regierungskanzlist (24, 1/2); Johann Gottfried Siebert, erster Regierungsbote (63, 42); Andreas Püschel, zweiter Regierungsbote (40, 20); Friedrich Kühnau, dritter Regierungsbote (60, 39).
Justizamt Köthen: Carl Friedrich Behr, Amtsrat (55, 26); August Christian Rindfleisch, Actuar (39, 12); Sophus Ludwig Wehler, Amtsdiener (53, 22).
Justizamt Reinsdorf: August Wilhelm Biedermann, Amtsrat (54, 30); Christian Heinrich Joachimi, Actuar (27, 7); David Naumann, Amtsbote (48, 7).
Justizamt Wulfen: Johann Peter von Brandt, Justizrat (39 1/2, 8); August Christian Rindfleisch, Actuar (27, 6 1/2); Christian Ludwig Wendt, Amtsbote (58, 4).
Justizamt Nienburg: Carl Friedrich Rosenhagen, Justizamtmann (41, 9 1/2); Wilhelm Nagel, Actuar (26, 6 1/4); Emanuel Wehler, Ausreuter und Gerichtsbote (53, 22).
Justizamt Warmsdorf: Friedrich Wilhelm Bäntsch, Amtsrat (52, 24); Emanuel Heinrich Hädicke, Actuar (30, 5); Friedrich Ludwig Rosenthal, Ausreuter (49, 29).
Justizamt Roßlau: Victor Emil Vierthaler, Justizamtmann (51 1/2, 26 1/2); Karl August Kuhn, Aktuarius (44 3/4, 6 3/4); Christian Gottlieb Klappenbach, Amtsdiener und Zollbereuter (44, 19).
Stadtgericht Köthen: August Wilhelm Dunkel, Stadtrichter (57, 18); Wilhelm Friedrich Friedel, erster Aktuarius (30, 7); Carl Ludwig Behr, zweiter Aktuarius (27 3/4, 1 1/2); Andreas Baumann, Gerichtsdiener (66, 6).
Polizeiamt in Köthen und Gendarmerie: Karl Gottlob Ludwig Göschen, Bürgermeister-Adjunkt (32, 10); Gottlieb Ludwig Ferdinand Ehrhardt, Stadtschreiber und Polizeisekretär (32, 7); Johann Christian Bunge, Polizeiaufseher (44, 17); Daniel Gottfried Menzelius, Polizeiaufseher (66, 22).
Gendarmerie: Gottlieb Menzelius, Leutnant (33, 19); Karl Graf(f), Brigadier (48, 8); Gottfried Lachmann, Gendarm (32, 15); Johann Gottfried Kuhla, Gendarm (38, 18); Christian Laurig, Gendarm (39, 19); August Grosche, Gendarm (43, 28).
Rentkammer: Pötsch, Kammerdirektor (59, 35); Rindfleisch, Kammerrat (53, 24); Renthe, Landkammerrat (55, 31); Bramigk, Herzoglicher Rat und expedierender Sekretär (39, 19 1/4); Pötsch jun., Auscultator; Behr, Finanzrat (37, 12); Loose, Finanzrat (32 J., 10 1/2 DJ); Jasper, Kammerassessor (59, 7); Reinhardt, Kammersekretär (26, 5); Wald jun., Kalkulator und Kanzlist (39, 8); Holzmann, Kammer-Registrator (25, 1/4).
Administrationsbeamte: Schröter, Rentamtmann in Köthen (65, 21); Friedrich Gebhard, Waagemeister und Rendant der Nienburger Amts-Quart- und Steuer-Einnahmen (41, 25); Salmuth, Kammerrat in Güsten (56; 18); Albert, Finanzrat in Roßlau (40, 7); Krickau, Forstsekretär in Roßlau (54, 6); Marci, Rentmeister in Lindau (41, 18).
Akzis- und Zoll-Beamte: Meißner, Zolleinnehmer in Köthen (56, 4); Stich, Zolleinnehmer in Roßlau (s.u.); Gumbrecht, Geleitsgegenschreiber in Roßlau (s.u.); Firle, Zollbereuter in Köthen (58, 29).
Akzisbediente in Köthen: Herre, Ober-Einnehmer (33, 13); Nöbel, Einnehmer und Oberkontrolleur (50, 32); Krüger, Kontrolleur;
Fortsetzung in Zusatzinformation !
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.