Verkauf eines Zinses zu Neumorschen an die Klosterjungfrau Katharina Greimold durch Ditzel Smeth
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Urk. 28, 494
Urk. 28, A II 1483 August 1
Urk. 28 Kloster Heydau - [ehemals: A II]
Kloster Heydau - [ehemals: A II] >> 1480-1484
1483 August 1
Ausfertigung, Pergament, Siegel anhängend
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Anno 1493 in die Sancti Petri ad vincula
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Ditzel Smeth, wohnhaft zu Neumorschen, bekundet, dass er 25 Böhmisch hessischer Währung jährlichen Zins, aus seinem Haus und Hof zu Neumorschen fallend, an die Klosterjungfrau Katharina Greimold zu Heydau für 25 Pfund Pfennige wiederkäuflich verkauft hat. Nach ihrem Tod soll der Zins dem Kloster zufallen.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Ditzel Smeth, wohnhaft zu Neumorschen, bekundet, dass er 25 Böhmisch hessischer Währung jährlichen Zins, aus seinem Haus und Hof zu Neumorschen fallend, an die Klosterjungfrau Katharina Greimold zu Heydau für 25 Pfund Pfennige wiederkäuflich verkauft hat. Nach ihrem Tod soll der Zins dem Kloster zufallen.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ