Differenzen zwischen der preußischen Werbung und den Magistraten zu Heilbronn und zu Reutlingen
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, PL 20 I Bü 303
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, PL 20 I Gutsarchiv Unterdeufstetten: Pfeil'sches Fideikommissarchiv
Gutsarchiv Unterdeufstetten: Pfeil'sches Fideikommissarchiv >> 5. PREUSSISCHER KREISGESANDTER >> 5.4 Militärische Werbung >> 5.4.2 Einzelne Werbungsangelegenheiten
1764-1772
Enthält u.a.: 1. Beschwerde des Premierleutnants von Wrede über die Wegnahme des Rekruten Paul Bertsch durch den Magistrat zu Reutlingen, 1764; - 2. Beschwerde des Premierleutnants von Rotberg über die Verhinderung der Anwerbung zweier württembergischer Deserteure durch den Magistrat zu Heilbronn, 1765; - 3. Beschwerde des Leutnants von Wichert über die Wegnahme von vier angeworbenen kurpfälzischen Deserteuren durch den Magistrat zu Heilbronn, 1768; - 4. Verhörprotokoll über die gewaltsame Anwerbung des Tuchmachergesellen Christian Gottlieb Kirchübel, 1772 (1 Heft fol., Abschrift)
1 Bü
Archivale
Bertsch; Paul, Rekrut
Kirchübel; Christian Gottlieb, Rekrut
Rotberg; von, Premierleutnant
Wichert; von, Leutnant
Wrede; von, Premierleutnant
Heilbronn HN; Magistrat
Kurpfalz
Reutlingen RT; Magistrat
Württemberg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:45 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik)
- Deposita, nichtstaatliche Archive und Nachlässe (Tektonik)
- Deposita (Tektonik)
- Gutsarchiv Unterdeufstetten: Pfeil'sches Fideikommissarchiv (Bestand)
- 5. PREUSSISCHER KREISGESANDTER (Gliederung)
- 5.4 Militärische Werbung (Gliederung)
- 5.4.2 Einzelne Werbungsangelegenheiten (Gliederung)