Akten des Landgrafen Philipp: Briefwechsel mit Kurfürst August
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3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 3 Staatenabteilungen >> 3.106 Sachsen >> 3.106.3 Sachsen, Albertinische Linie
Januar 1567
Enthält: 1567 Januar. Ansetzung eines Tages zu Fulda (31. Januar), an dem auch Räte Herzog Christophs von Württemberg teilnehmen sollen: Interzession bei Spanien für die Niederländer. Der Kurfürst nimmt gemäß des beigefügten, gedruckten kaiserlichen Mandates die Exekution gegen Herzog Johann Friedrich von Sachsen und die Ächter vor
Enthält: Belagerung von Gotha. Übermittlung eines Schreibens des Kurfürsten an Herzog Wilhelm von Jülich. Der Prinz von Oranien hat durch den Grafen von Wittgenstein mitteilen lassen, daß er nicht abgeneigt sei, die Obersten und Rittmeister Herzog Johann Friedrichs in Dienst zu nehmen, damit sie nicht vom Könige von Spanien geworben werden. Tag zu Heidelberg. Ernst v. Mandelsloh hat sich von Grumbach abgesetzt und den Kaiser um Gnade gebeten. Der Landgraf lehnt sofortige Hilfeleistung mit Leuten ab, um sein Land nicht zu entblößen
Enthält: für den Fall eines Angriffes auf den Kurfürsten stellt er Geld oder Reiter in Aussicht. Schreiben Herzog Johann Friedrichs an Herzog Ernst von Braunschweig. Anwerbung von Kriegsvolk in Mecklenburg und in der Mark, auch im Stift Fulda. Herzog Johann Friedrichs Stände haben sich trotz seines Schreibens auf dem Landtag zu Saalfeld von ihm losgesagt. Herzog Johann Wilhelm von Sachsen hat das Land des Bruders bis auf die Festungen in Besitz genommen
Enthält: die Landschaft huldigt ihm. Der Kurfürst sendet Dr. Franz Kramm zum Landgrafen. Auf- und Abforderung der Festungen Gotha und Grimmenstein von den Einwohnern und Lehensleuten durch Herzog Johann Wilhelm, den Kaiser und Kurfürst August
Enthält: kaiserliches Mandat an die Ritterschaft im Heiligen Reich Deutscher Nation mit Warnung vor einer Unterstützung der Ächter oder ihres Receptators (Druckschrift). Herzog Adolf von Holstein, verordneter Oberst des Niedersächsischen Kreises, zögert mit der Kriegshilfe. Friedrich v. Reifenberg, Oberst im Zuge von 1552, bringt Nachrichten aus Frankreich. Kurfürst August und Herzog Johann Wilhelm begeben sich in das Feldlager zu Gotha. Umtriebe des Adam Weise in der Wetterau zu Gunsten der Ächter. Der Kurfürst erlaubt Oswald v. Karlowitz, für sechs Jahre in hessischen Dienst zu treten
Enthält: Belagerung von Gotha. Übermittlung eines Schreibens des Kurfürsten an Herzog Wilhelm von Jülich. Der Prinz von Oranien hat durch den Grafen von Wittgenstein mitteilen lassen, daß er nicht abgeneigt sei, die Obersten und Rittmeister Herzog Johann Friedrichs in Dienst zu nehmen, damit sie nicht vom Könige von Spanien geworben werden. Tag zu Heidelberg. Ernst v. Mandelsloh hat sich von Grumbach abgesetzt und den Kaiser um Gnade gebeten. Der Landgraf lehnt sofortige Hilfeleistung mit Leuten ab, um sein Land nicht zu entblößen
Enthält: für den Fall eines Angriffes auf den Kurfürsten stellt er Geld oder Reiter in Aussicht. Schreiben Herzog Johann Friedrichs an Herzog Ernst von Braunschweig. Anwerbung von Kriegsvolk in Mecklenburg und in der Mark, auch im Stift Fulda. Herzog Johann Friedrichs Stände haben sich trotz seines Schreibens auf dem Landtag zu Saalfeld von ihm losgesagt. Herzog Johann Wilhelm von Sachsen hat das Land des Bruders bis auf die Festungen in Besitz genommen
Enthält: die Landschaft huldigt ihm. Der Kurfürst sendet Dr. Franz Kramm zum Landgrafen. Auf- und Abforderung der Festungen Gotha und Grimmenstein von den Einwohnern und Lehensleuten durch Herzog Johann Wilhelm, den Kaiser und Kurfürst August
Enthält: kaiserliches Mandat an die Ritterschaft im Heiligen Reich Deutscher Nation mit Warnung vor einer Unterstützung der Ächter oder ihres Receptators (Druckschrift). Herzog Adolf von Holstein, verordneter Oberst des Niedersächsischen Kreises, zögert mit der Kriegshilfe. Friedrich v. Reifenberg, Oberst im Zuge von 1552, bringt Nachrichten aus Frankreich. Kurfürst August und Herzog Johann Wilhelm begeben sich in das Feldlager zu Gotha. Umtriebe des Adam Weise in der Wetterau zu Gunsten der Ächter. Der Kurfürst erlaubt Oswald v. Karlowitz, für sechs Jahre in hessischen Dienst zu treten
Sachakte
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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