Ritter Eberhard von Riedern, bevollmächtigter Richter des Erzbischofs Dietrich von Mainz in der Sache des Erzbischofs von Trier gegen Gottfried von Eppstein, verkündet auf dem Tage zu Höchst, in Gemeinschaft mit den dazu verordneten Räten Johann Graf zu Nassau, Philipp Schenk von Erbach, Frank von Kronberg d.Ä., Meister Johann Swert, Lic. jur. can., Frank von Kronberg, + Hartmanns Sohn, Adam von Aldendorf, Vizedom im Rheingau, Hans Schelm von Bergen, Johann Wolmerkusen, Konrad von Lumersheim, Landschreiber im Rheingau und Bernhard von Schwalbach, die Entscheidung in Anbetracht der Schwierigkeit auf 3 mal 3 Tage und 6 Wochen zu vertagen. Der Kläger wird beauftragt, seine Beweismittel in 3 Tagen und 6 Wochen zur kurfürstlichen Kanzlei in Aschaffenburg einzusenden.
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Ritter Eberhard von Riedern, bevollmächtigter Richter des Erzbischofs Dietrich von Mainz in der Sache des Erzbischofs von Trier gegen Gottfried von Eppstein, verkündet auf dem Tage zu Höchst, in Gemeinschaft mit den dazu verordneten Räten Johann Graf zu Nassau, Philipp Schenk von Erbach, Frank von Kronberg d.Ä., Meister Johann Swert, Lic. jur. can., Frank von Kronberg, + Hartmanns Sohn, Adam von Aldendorf, Vizedom im Rheingau, Hans Schelm von Bergen, Johann Wolmerkusen, Konrad von Lumersheim, Landschreiber im Rheingau und Bernhard von Schwalbach, die Entscheidung in Anbetracht der Schwierigkeit auf 3 mal 3 Tage und 6 Wochen zu vertagen. Der Kläger wird beauftragt, seine Beweismittel in 3 Tagen und 6 Wochen zur kurfürstlichen Kanzlei in Aschaffenburg einzusenden.
331, U 201
331 Herrschaft Eppstein
Herrschaft Eppstein >> 1 Urkunden >> 1426-1450
1448 November 7
Ausfertigung, Pergament, anhängendes Siegel beschädigt
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: donrstag nach aller heilgen tage anno Domini 1448
Vermerke (Urkunde): Siegler: Ritter Eberhard von Riedern
Vermerke (Urkunde): Siegler: Ritter Eberhard von Riedern
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:06 MESZ