Jakob Mayer, genannt Meisterlin, von Merklingen verkauft Leo Roth, Ratsadvokat der Stadt Ulm und Verwalter der Karg'schen Stiftung, für 400 fl. einen jährlichen Zins von 20 fl. aus seinem Hofgut zu Merklingen, gelegen zwischen Michael Seitz und Jörg Denzels Häusern. Das Gut besteht aus Haus, Hofraite, Stadel und Garten sowie 16 Jauchert Äckern und wird als Unterpfand für den Kredit eingesetzt. Hohe und niedere Obrigkeit ist der Ulmer Rat. Außerdem gehen jährliche Abgaben von 8 Schilling Heller an die Karg'sche Stiftung sowie je 6 Imi Vesen und Hafer an die Frühmesse in Merklingen. Außen Vermerke über spätere Schuldner: David Mayer von Merklingen und Peter Mayer von Merklingen (1627).