Kleinere Kriminalfälle.
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Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, We 60 Bü 52
Landesarchiv Baden-Württemberg, Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, We 60 Amt Hollenbach
Amt Hollenbach >> 1 Herrschaft, Amt, Gemeinde und Untertan >> 1.4 Recht und Gericht >> 1.4.1 Kriminalfälle
1712-1762
Enthält: 1. Untersuchung gegen Hans Dietrich Widtmann zu Hollenbach wegen einer Diebstahlsbezichtigung durch Hans Dürr zu Eichholz, 1712;
2. Auffindung von Diebesgut aus Elpersheim in Hohebach, 1714;
3. Verhör von Martin Holzmanns Frau zu Hollenbach über die Verbrechen von Georg Götzig, 1720-1723;
4. Auslieferung des Andreas Schäfer zu Hohebach nach Weikersheim, 1721;
5. Verbot des Abarbeitens von Strafgeldern, 1722;
6. Untersuchung gegen Ursula Schweizer zu Hohebach wegen Veruntreuung und ihre Auseinandersetzung mit Knecht Schulze zu Kemmeten wegen außerehelicher Schwängerung, 1724-1725;
7. Bestrafung der Anna Maria Schmid zu Hohebach wegen eines Schmuckdiebstahls, 1724-1725;
8. Diebstahl beim Weber Lorenz Mühle in Hollenbach, 1730;
9. Brandstiftung im Pfarrhaus zu Hohebach, 1730;
10. Diebstahl zweier Lämmer in Hollenbach, irrtümliche Verhaftung des Schäfers von Hachtel und Flucht des Diebes in das Gebiet des Klosters Schöntal, 1730-1731;
11. Untersuchung des Diebstahls von Zehntfrucht auf der Markung Sindeldorf, 1734-1735;
12. Fund einer Kindsleiche in Dörrenzimmern, 1734-1735;
13. Mehldiebstahl in Stachenhausen, 1736;
14. Bestrafung der Landfahrerin Kunigunde Starck wegen Diebstahls, 1736;
15. Einbruch im Haus des Hans Leonhard Weiß zu Stachenhausen, 1737;
16. Selbstmord des Peter Rückert aus Dörrenzimmern und Tumulte bei seiner Beerdigung, 1740;
17. Untersuchung gegen den in Langenburg inhaftierten Gauner Balthasar Hoffmann wegen eines Einbruchs bei Andreas Schöller in Hollenbach, 1741-1741;
18. Untersuchung gegen den Schafknecht Hans Georg Brand wegen Diebstahl, 1741;
19. Verdacht der Fundunterschlagung durch die Ehefrau des Kilian Pflüger zu Hohebach, 1741;
20. Diebstahl in Herrentierbach, 1742;
21. Kirchendiebstahl in Hohebach, 1745;
22. Wilddieberei des Andreas Seemann zu Hollenbach, 1746;
23. Diebstahl von Orgelpfeifen in Hollenbach durch Michael Ehrmann zu Hachtel, 1747;
24. Verhör von in Rothenburg verhafteten Gaunern über Diebstähle in Hollenbach, 1747;
25. Verdacht der Unterschlagung eines von Justus Eichinger zu Hohebach verlorenen Geldbeutels durch den Schmied Breuninger zu Hohebach, 1750-1751;
26. Kirchendiebstahl in Hohebach, 1750;
27. Mißhandlung einer Kuh des Andreas Münch von Eisenhutsrot, 1750;
28. Vergiftung von Tauben durch Andreas Ehrle zu Hollenbach, 1750;
29. Verhör des sog. Kutter Merkel zu Hollenbach wegen eines vermuteten Diebstahls von Fleisch, 1754;
30. Beraubung des preußischen Werbers Sergeant Grundeis durch würzburgische Untertanen im Wirtshaus zu Hohebach, 1756;
31. Tätlichkeiten des Deutschordensuntertanen Strifler zu Rot gegen die Frau des Philipp Wirth zu Hollenbach auf Alt-Hollenbacher Markung, 1756;
32. Untersuchung gegen Michael Streng zu Hohebach wegen Sodomie, 1759;
33. Untersuchung gegen Hans Georg Streng zu Hohebach wegen Sodomie, 1759-1762.
2. Auffindung von Diebesgut aus Elpersheim in Hohebach, 1714;
3. Verhör von Martin Holzmanns Frau zu Hollenbach über die Verbrechen von Georg Götzig, 1720-1723;
4. Auslieferung des Andreas Schäfer zu Hohebach nach Weikersheim, 1721;
5. Verbot des Abarbeitens von Strafgeldern, 1722;
6. Untersuchung gegen Ursula Schweizer zu Hohebach wegen Veruntreuung und ihre Auseinandersetzung mit Knecht Schulze zu Kemmeten wegen außerehelicher Schwängerung, 1724-1725;
7. Bestrafung der Anna Maria Schmid zu Hohebach wegen eines Schmuckdiebstahls, 1724-1725;
8. Diebstahl beim Weber Lorenz Mühle in Hollenbach, 1730;
9. Brandstiftung im Pfarrhaus zu Hohebach, 1730;
10. Diebstahl zweier Lämmer in Hollenbach, irrtümliche Verhaftung des Schäfers von Hachtel und Flucht des Diebes in das Gebiet des Klosters Schöntal, 1730-1731;
11. Untersuchung des Diebstahls von Zehntfrucht auf der Markung Sindeldorf, 1734-1735;
12. Fund einer Kindsleiche in Dörrenzimmern, 1734-1735;
13. Mehldiebstahl in Stachenhausen, 1736;
14. Bestrafung der Landfahrerin Kunigunde Starck wegen Diebstahls, 1736;
15. Einbruch im Haus des Hans Leonhard Weiß zu Stachenhausen, 1737;
16. Selbstmord des Peter Rückert aus Dörrenzimmern und Tumulte bei seiner Beerdigung, 1740;
17. Untersuchung gegen den in Langenburg inhaftierten Gauner Balthasar Hoffmann wegen eines Einbruchs bei Andreas Schöller in Hollenbach, 1741-1741;
18. Untersuchung gegen den Schafknecht Hans Georg Brand wegen Diebstahl, 1741;
19. Verdacht der Fundunterschlagung durch die Ehefrau des Kilian Pflüger zu Hohebach, 1741;
20. Diebstahl in Herrentierbach, 1742;
21. Kirchendiebstahl in Hohebach, 1745;
22. Wilddieberei des Andreas Seemann zu Hollenbach, 1746;
23. Diebstahl von Orgelpfeifen in Hollenbach durch Michael Ehrmann zu Hachtel, 1747;
24. Verhör von in Rothenburg verhafteten Gaunern über Diebstähle in Hollenbach, 1747;
25. Verdacht der Unterschlagung eines von Justus Eichinger zu Hohebach verlorenen Geldbeutels durch den Schmied Breuninger zu Hohebach, 1750-1751;
26. Kirchendiebstahl in Hohebach, 1750;
27. Mißhandlung einer Kuh des Andreas Münch von Eisenhutsrot, 1750;
28. Vergiftung von Tauben durch Andreas Ehrle zu Hollenbach, 1750;
29. Verhör des sog. Kutter Merkel zu Hollenbach wegen eines vermuteten Diebstahls von Fleisch, 1754;
30. Beraubung des preußischen Werbers Sergeant Grundeis durch würzburgische Untertanen im Wirtshaus zu Hohebach, 1756;
31. Tätlichkeiten des Deutschordensuntertanen Strifler zu Rot gegen die Frau des Philipp Wirth zu Hollenbach auf Alt-Hollenbacher Markung, 1756;
32. Untersuchung gegen Michael Streng zu Hohebach wegen Sodomie, 1759;
33. Untersuchung gegen Hans Georg Streng zu Hohebach wegen Sodomie, 1759-1762.
1 Fasz.
Folio (Höhe x Breite)
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
14.11.2025, 10:20 MEZ
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